Markenstrategie 4: Wiedererkennung schaffen

7. Januar 2014

Starke Marken aufbauen: Sorgen Sie für einen Wiedererkennungs-Effekt beim Kunden

Letztendlich ist für das Entstehen von starken Marken eins wichtig: Starke Marken erbringen über einen längeren Zeitraum eine Handlung, die im Gedächtnis des Kunden gespeichert wird und so das Wiedererkennen des Kunden erleichtert. Sei es,

  • der weiße Bademantel bei Udo Jürgens, den dieser stets bei seinen Zugaben und seinem Finale trägt.
  • typische Arrangements bei Musikgruppen, so dass jeder Fan weiß: „Jetzt singt meine Band“.
  • die nach anthroposophischen Grundsätzen produzierte Naturkosmetik von Weleda.

  Markenstrategie Nr. 4 - Wiedererkennung

Tipp:

Machen Sie sich den Wiedererkennungs-Effekt starker Marken bewusst. Nutzen Sie das Tool „Arbeitsblatt: Der Wiedererkennungseffekt starker Marken“ , um sich für diesen Baustein Ihrer Marketingstrategie zu sensibilisieren.

 

Wiedererkennung bei starken Marken erzeugt Vertrauen

Etwas wiederzuerkennen, bedeutet also stets: Dies ist vertraut. Sei es nun das „Orbi et Urbi“ das Papstes oder eben doch die „lila Kuh“, die mit zarter Versuchung in Verbindung gebracht wird. Jeder Kunde weiß, was er mit dieser Marke erhält. Und darauf vertraut er. Deshalb muss der Wiedererkennungseffekt kontinuierlich die Alleinstellungsmerkmale bestätigen.

 

Starke Markenstrategie zur Wiedererkennung entwickeln: 3 Tipps

Starke Markenstrategie-Tipp 1: Kernkompetenzen fokussieren  

Konzentrieren Sie sich bei der Schaffung eines Wiedererkennungseffektes auf einige typische Alleinstellungsmerkmale Ihrer Marke. Im ersten Baustein Ihrer Markenstrategie – dem Herausarbeiten der Alleinstellungsmerkmale Ihrer Marke  – haben Sie viele typische Kernkompetenzen festgelegt. Fragen Sie sich:

  • Welche Alleinstellungsmerkmale sollen für eine bequeme Wiedererkennung beim Kunden sorgen?
  • Welche lassen sich mühelos auf Variationen der Marke übertragen, um das Prinzip Selbstähnlichkeit zu garantieren – die Farbe, das Layout, das Konzept der Möbel (Stokke)?
  • Was wird der Kunde erwarten, wenn Sie diese Merkmale als „Das Besondere“ der Marke präsentieren?
  • Welche Leistungen werden gefordert?
  • Worauf wird der Kunde bei der Marke vertrauen?

 



Starke Markenstrategie-Tipp 2: Positive Eindrücke und Erfahrungen schaffen

Starke Marken sind stark besetzt – mit Emotionen und Erfahrungen, die der Kunde mit der Marke verbindet. Ob es sich nun um den Besuch eines Konzertes handelt oder der Genuss einer Markenschokolade, jeder Kunde hat positive Bilder zur Marke gespeichert.

 

Solche Erinnerungen sind „gold“ wert. Denn sobald der Kunde beispielsweise durch eine bestimmte Werbung auf seine Marke aufmerksam gemacht wird, werden sofort all die Bilder mit ihren positiven Emotionen im Kunden geweckt. Oft genug ist diese positive Rückkoppelung so stark, dass ein Impuls entsteht, die Marke schnellstmöglich wieder zu kaufen, um die Emotion zu verstärken.

 

Deshalb sollten Sie sich fragen: Wie können Sie positive Erinnerungen kreieren?

Beispielsweise:

  • Als Handwerksbetrieb erscheinen Sie pünktlich, arbeiten zuverlässig und hinterlassen keinen Dreck.
  • Als Verkäufer einer Marke bieten Sie dem Kunden mit Hilfe von Clienting Lösung für seine Probleme an.
  • Veranstalten Sie regelmäßig Events, die mit Ihrer Marke verbunden werden.
  • Bauen Sie eine Community im Internet auf, die das positive „Wir-Gefühl“ der Markengemeinschaft stärkt.
  • Kreieren Sie rund um Ihre Marke Content, der dem Kunden positive Erfahrungen beschert (sei es, Antworten auf Fragen, Tipps und Tricks zur Handhabung, Infos über Trends).
  • Besetzen Sie die Eigenschaften der Marke mit bestimmten positiven Erlebnissen bereits in der Werbung – und erzählen so eine „Geschichte“ über die Marke. Denken Sie nur an die Schokolade „Merci“, die im Werbespot mal von der Freundin dem Freund, von der Tochter der Mutter, von dem Mieter an den Postboten überreicht wird. Jeder verbindet damit ein „Danke-Sagen“, ohne es selbst erleben zu müssen. 
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