Taktik Nr. 6: Kostengünstige Weiterbildung – Inhouse-Trainingsprogramme nutzen

16. Februar 2010

Bei Weiterbildungsmaßnahmen und Trainingsprogrammen zu sparen, hat einen doppelten Negativeffekt und transportieren zwei Botschaften an Ihre Mitarbeiter:

  1. Es gibt hier keine mittel- und längerfristigen Zukunfts- und Aufstiegschancen.
  2. In die Mitarbeiter zu investieren, ist dem Unternehmen zu teuer. Sie sind es nicht wert.

 

Sparen Sie nicht an Weiterbildung 

Zweifelsfrei werden die Mitarbeiter die oberflächlichen, vernunftgeprägten Rotstift-Argumente des Vorgesetzten nachvollziehen können. Doch gefühlsmäßig werden solche Sparmaßnahmen die Moral und die Motivation der Mitarbeiter untergraben. Denn damit wird der Wert des Mitarbeiters herabgesetzt.

Hier droht Gefahr: Ihre High Potentials wandern zur Konkurrenz ab. Gleichzeitig lässt der Qualitätseinbruch wegen schlecht weitergebildeter Mitarbeiter nicht lange auf sich warten.

 

Wie Sie Ihre Mitarbeiter kostengünstig weiterbilden und trainieren: 3 Strategie-Tipps

 

Strategie-Tipp Nr. 1:

 

Smarte Weiterbildung anbieten

Durchforsten Sie in Ruhe Ihren Weiterbildungs- und Trainingsprogrammekatalog. Listen Sie dabei auf, welche Angebote wann von wem genutzt wurden und welche Erfolge erzielt wurden.



Dies ergibt eine erste Kategorie für Ihren Rotstift. Sie können sich so besser entscheiden und Prioritäten setzen. Überlegen Sie sich, welche Seminare unbedingt im Programm behalten werden müssen, wie beispielsweise mit Kundenreklamationen positiv umzugehen, die Verkaufszahlen zu steigern, die Mitarbeiterführung zu optimieren oder das Budget effektiver zu planen ist.

 

Alles andere sollten Sie streichen und wieder beleben, wenn die Zeiten besser sind.

 

Strategie-Tipp Nr. 2:

 

Der Mitarbeiter als Trainer

Zapfen Sie endlich gezielt das Wissen und die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter an. Innerhalb der Teams sollte jeder

  • sein Wissen und seine Fähigkeiten einschätzen,
  • das Wissen und die Fähigkeiten seiner Teamkollegen auflisten.

 

Sicher, es wird bei diesen beiden Listen Überschneidungen geben. Dennoch können alle voneinander lernen.

Wie beispielsweise der Kollege Berger bei aggressiven Kunden die Ruhe bewahrt. Oder wie Kollegin Lachner die besten Verkaufszahlen erreicht. Beobachten, das Tun hinterfragen, nachahmen und learning by doing ist angesagt.

Es schweißt das Team zusammen, kurbelt die Motivation an, und jeder bildet sich dabei weiter.

 

Strategie-Tipp Nr. 3:

 

KAIZEN – das Optimierungsweiterbildungsprogramm

 

Ihr Mitarbeiter ist die Kapazität auf seinem Gebiet und innerhalb seines Arbeitsplatzes. Keiner weiß so gut wie er, wie etwas läuft und wo es gerade Schwierigkeiten gibt.

Oft wird aber dieses Wissen nicht abgefragt, Hauptsache das Ergebnis stimmt.

Für den Mitarbeiter eine frustrierende Angelegenheit. Denn seine Ideen zur Verbesserung gehen dabei verloren. Unterstützen Sie lieber Ihren Mitarbeiter bei der Standardisierung seiner Arbeitsschritte. Ermutigen Sie ihn, Optimierungsprozesse umzusetzen und seine Arbeit effektiver zu gestalten.

Dies ist nicht nur ein Training für einen Tag oder eine Woche, sondern für die gesamte Arbeitszeit.

 

Checkliste zum Download

Prüfen Sie hier, wie Sie kostengünstige Weiterbildung und Inhouse-Trainingsprogramme nutzen können.

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