Die besten Ideenmanagement-Methoden erfolgreicher Unternehmen

18. September 2018

Lassen Sie sich von den Methoden erfolgreicher Unternehmen inspirieren

Neue Ideen sind der Lebensstrom eines jeden Unternehmens. Nur wie kann ein Unternehmen sicher stellen, dass Ideen, egal wo und wann sie plötzlich aufleuchten, nicht im Berufsalltag untergehen? 

Lassen Sie sich von den Methoden erfolgreicher Unternehmen inspirieren 

Ideen dem Zufall zu überlassen, kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Und in schwierigen Zeiten ist es wichtiger denn je, Innovationspotenziale freizusetzen, um den Markt mit neuen Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen.

 

Allerdings reicht es dafür nicht, mal ab und an die Mitarbeiter anzuspornen „Kurbeln Sie mal Ihre Kreativität an. Wir brauchen Ideen". So mal „nebenbei aus dem Hut" Innovationen zu zaubern, gelingt nicht. Vielmehrt ist eine Unternehmenskultur gefragt, die den Mitarbeiter mit seinen Ideen unterstützt.

 

Viele erfolgreiche Unternehmen haben sich seit langer Zeit auf den innovativen Weg gemacht. Und Ideenmanagement-Methoden etabliert, die die Ideenfindung nicht dem Zufall überlässt. Lassen Sie sich von den Großen inspirieren.

 



 

Erfolgreiche Unternehmen und ihre „kreativen Geheimnisse"

 

IBM und sein ThinkPlace

Um seine 350.000 weltweit arbeitenden Mitarbeiter miteinander zu vernetzen, nutzt IBM die Software ThinkPlace, die eine Art Intranet mit Chatroom und Wiki ist. Jeder kann seine Idee ins ThinkPlace-Netz stellen, auf die jeder Mitarbeiter um den Globus mit Kommentaren, Fragen oder weiteren Ideen antworten kann.

Manager, natürlich auch Mitarbeiter, können andererseits auch Fragen zu allen möglichen Bereichen stellen, um den kreativen Ideenfindungsprozess anzukurbeln. Inzwischen nutzen bereits über 100.000 Mitarbeiter diese Plattform.

 

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter dienen als „Innovations Katalysatoren", die sich der „Ideen-Babies" annehmen und die potenziellen Gewinner unter die Fittiche nehmen.

Ein Konsortium aus Führungskräften prüft schließlich die Ideen. Hat die Idee diesen Prozess überstanden, landet sie in der extra dafür entwickelten Abteilung, Biztech, die nicht nur das notwendige Budget zur Erstellung eines Prototyps zur Verfügung stellt, sondern vor allem auch das Know-how.

 

Toyota und sein Andon

Toyota, das seit langem als eines der innovativsten Unternehmen weltweit gilt, hat eine Unternehmensphilosophie entwickelt, die sich an dem japanischen Prinzip des KAIZEN orientiert - der kontinuierlichen Verbesserung. Damit KAIZEN auch funktioniert, hat jeder Mitarbeiter die Verantwortung, dem Unternehmen dabei zu helfen, effizienter zu sein und zu gedeihen. Dafür wurde beispielweise das System Andon, eine Schalttafel mit Lichtern, Audioalarm und Nachrichten, in den Produktionsstraßen installiert. Jeder Mitarbeiter kann mit Hilfe von Andon einen Produktionsstopp veranlassen, wenn Probleme bei der Produktion oder Qualität auftreten. Jeder im Team, auch von der Führung, findet sich sofort zur Lösungsfindung zusammen.

 

Google und seine „Entdeckungszeit"

Ideen brauchen auch neuen Input. Und zwar aus Bereichen, die am besten gar nichts mit der eigentlichen Arbeit zu tun haben. Dafür benötigen die Mitarbeiter aber Zeit und auch einen Raum, um auf „Entdeckung" gehen zu dürfen. Google stellt dies seinen Mitarbeiter zur Verfügung: 20 % der bezahlten Arbeitszeit gilt als „Entdeckungszeit", den die Google-Mitarbeiter gerne in dem „kreativen Spielraum" verbringen können.

 

MCI und seine Strategie der raschen Taten

Jeder Verfechter einer Idee schnappt sich bei MCI 30 oder 40 Mitarbeiter, sucht sich noch einen Bündnispartner und zieht sich mit der gesamten Gruppe für etwa 60 Tage - oder weniger - ins stille Kämmerlein zurück. Nach dieser Zeit „werfen" sie ein neues Produkt auf den Markt. Mit dieser Geschwindigkeit übertrifft MCI die wichtigsten Konkurrenten um das vier- bis gar neunfache.

 

Viessmann und seine „Regelkreise"

Beim Heiztechnikproduzenten Viessmann haben die Mitarbeiter allein im Jahre 2007 mindestens 23.000 Ideen an die Produktion weitergereicht. Dies geschieht über die „Regelkreise". Innerhalb des „kleinen Regelkreises" werden Spontanideen formlos an den Vorgesetzten weitergereicht. Für den „großen Regelkreis" müssen die Mitarbeiter ihre Ideen ausführlicher mit Beschreibung des aktuellen Zustandes darstellen.

 

Audi und seine „Ideen-Agentur"

Der Autohersteller Audi besitzt eine „Ideen-Agentur", die nicht allein die eingereichten Ideen be- und verwertet, sondern die auch Kurse anbietet, mit denen Kreativität und die Problemlösungskompetenz jedes einzelnen Mitarbeiters gefördert wird.

 

Kommentare

Expertenthema Öffentlichkeitsarbeit Ideenmanagement

Guten Tag Brigitte Miller,
hallo miteinander,

habe mich sehr gefreut zu den Stichworten "image ideenmanagement" Ihren Beitrag auf der 1. Seite der Suchergebnisse zu finden.

1. würde ich ihn gerne im IdeenClub - Xing-Gruppe Ideen Management (Einladungslink: http://www.xing.com/group-15041.cfa673 ) weiterempfehlen, und

2. würde ich mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen in unserem Arbeitskreis vom Zentrum Ideenmanagement mit einbringen. Dieses und alternative Themen habe ich bereits im IdeenClub mit folgenden Beiträgen beschrieben:

Verbesserte interne und externe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Ideenmanagement
https://www.xing.com/net/pri070161x/ideenclub/ideen-management-in-der-pr...

110622_Ideenmanagement - Arbeitstreffen zu drei Themenbereichen im Unperfekthaus
https://www.xing.com/net/pri070161x/ideenclub/ideen-management-offline-i...

Ich freue mich bereits auf unsere weitere Zusammenarbeit im Ideen- und InnovationsManagement hier, und auf realen Ideenmanagement-Arbeitstreffen.

Freundliche Grüße
Hans-Rüdiger Munzke

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