Mit dem Eisenhower-Prinzip richtig Prioritäten setzen

7. April 2010

Lassen Sie sich manchmal von dringenden Aufgaben vereinnahmen und vernachlässigen Sie die Aufgaben, die wirklich wichtig sind? Dann stecken Sie in der Dringlichkeitsfalle. Denn nicht alles, was dringend ist, ist deshalb auch wichtig. Das Eisenhower-Prinzip unterstützt Sie dabei, richtig Priorität zu setzen. Denn nur mit der richtigen Priorität können Sie Ihre Zielplanung effektiv mit Ihrer Zeitplanung verbinden.

 Mit dem Eisenhower-PrinzipPrioritäten setzen

Dringend oder wichtig? So funktioniert das Eisenhower-Prinzip

  • Vermutlich kennen Sie das diffuse Gefühl während Ihrer Arbeit, etwas Dringendes oder Wichtiges zu spät zu erledigen oder gar zu vergessen. Denn Sie haben Ihre persönliche Vorgehensweise entwickelt, wie Sie Ihre Arbeiten angehen, beispielsweise indem Sie:
  • das Angenehme zuerst erledigen
  • das Unangenehme zuerst erledigen
  • das Dringlichste zuerst erledigen, oder
  • das Wichtigste zuerst erledigen.

 

Doch für Ihren Erfolg sind in erster Linie die wichtigen Aufgaben entscheidend. Deshalb hat der US-General und spätere Präsident Dwight D. Eisenhower ein effektives Hilfsmittel für die richtige Einteilung in Wichtig und Dringend entwickelt.



 

Die Vorteile des Eisenhower-Prinzips

  • Das Eisenhower-Prinzip gibt Ihnen ein klares und eindeutiges Entscheidungsprinzip für eine effiziente Arbeitseinteilung.
  • Sie setzen Prioritäten und erkennen so Ihre wichtigsten Aufgaben und arbeiten diese gezielt ab.
  • Sie delegieren Aufgaben und entlasten sich. Gleichzeitig binden Sie Ihre Mitarbeiter stärker in die Arbeitsabläufe ein.

 

So funktioniert das Eisenhower-Prinzip

Ordnen Sie Ihre Aufgaben nach zwei Grundsätzen: Ist die Aufgabe wichtig oder ist die Aufgabe dringend?

Wichtige Aufgaben: „Wichtig“ bezieht sich auf den Inhalt der Aufgabe. Wichtige Aufgaben bringen Sie oder Ihr Projekt weiter. Wenn Sie eine wichtige Aufgabe erledigen können, haben Sie damit für sich einen klaren Vorteil geschaffen bzw. ein Nachteil besteht nicht mehr.

Dringende Aufgaben: „Dringend“ bezieht sich auf einen Zeitfaktor. Dringende Aufgaben unterliegen einem Zeitdruck und müssen termingerecht erledigt werden. Dadurch entsteht ein Nutzen bzw. ein Schaden wird verhindert.

Für diese Einteilung verwenden Sie am besten die unten stehende einfache Darstellung eines Quadranten und ordnen Sie darin Ihre Aufgaben ein. Sie werden sofort die Prioritäten erkennen.

Die senkrechte Achse des Quadranten zeigt Ihnen dabei die Wichtigkeit und die waagrechte Achse die Dringlichkeit an. Ordnen Sie Ihre Tätigkeiten wie folgt ein:

 

A-Aufgaben: Sie erledigen diese Aufgaben sofort und selbst

B-Aufgaben: Sie terminieren die Aufgaben

C-Aufgaben: Sie delegieren die Aufgaben

D-Aufgaben: Diese Aufgaben landen im Papierkorb

 

 

 

B-Aufgaben

terminieren!

(z.B. Weiterbildung)

 

A-Aufgaben

sofort erledigen!

(z.B. Notfall beim Kunden)

 

D-Aufgaben

Papierkorb!

(z.B. bei Gefälligkeiten)

 

C-Aufgaben

delegieren!

(z.B. Monatsbericht)

 

(Quelle: www.jobblog.ch)

 

Anwendungsbeispiel zum Download

Hier geht´s zum Anwendungsbeispiel Eisenhower-Prinzip.

 

Bei der Delegation von Aufgaben müssen Sie als Führungskraft Ihren Verantwortungsbereich beachten. Denn Sie können nicht alles delegieren. mehr
Tendieren Sie dazu, langweilige, unangenehme Aufgaben aufzuschieben, sollten Sie ab heute die Reihenfolge der Bearbeitung einmal bewusst beachten und am besten umkehren. mehr
Dringend oder wichtig? Wichtig oder wurscht? Das Eisenhower-Prinzip hilft Ihnen, die richtigen Prioritäten zu setzen. Diese Übersicht dient Ihnen als Beispiel. mehr
Kennen Sie sie auch, diese ungeliebten Aufgaben, die schon lange darauf warten, von Ihnen erledigt zu werden? Das Erfolgsrezept von Ulrike Bergmann liegt in 3 Fragen, die sie Ihnen in Ihrem Beitrag vorstellt. Hören Sie doch mal rein! mehr
Kennen Sie sie auch, diese ungeliebten Aufgaben, die schon lange darauf warten, von Ihnen erledigt zu werden? Ulrike Bergmann stellt Ihnen ihr Erfolgsrezept vor. mehr