Erfolgreich Reden halten: Wählen Sie die richtige Redeart

3. Dezember 2018

Wollen Sie Ihre Mitarbeiter über die aktuelle Geschäftsentwicklung informieren? Sollen sie bei einer Aktionärsversammlung einen Rechenschaftsbericht vortragen oder möchten Sie bei der Verabschiedung eines Mitarbeiters ein paar Worte sagen? Bei all diesen Gelegenheiten halten Sie eine Rede. Allerdings mit unterschiedlichen Zielsetzungen – und diese sollte sich in der Wahl Ihrer Redeart spiegeln. Machen Sie sich deshalb mit den 3 Redearten vertraut.

 

Die optimale Rede halten 

In 3 Schritten zur optimalen Rede

 

Schritt 1: Verdeutlichen Sie sich den Anlass Ihrer Rede

Sicher gibt es Anlässe – wie Feiern oder ein Betriebsfest –, bei denen Sie spontan gebeten werden, einige Worte zu sagen. In der Regel wissen Sie jedoch, wann, zu welchem Anlass und vor welchem Publikum Sie eine Rede halten sollen und Sie haben die Gelegenheit, sich dementsprechend vorzubereiten.

 

Für Ihre Vorbereitung sind zwei Aspekte besonders wichtig:

  1. Der Anlass Ihrer Rede
  2. Die Zuhörer, also das Publikum Ihrer Rede.

 

Für beide Aspekte müssen Sie entscheiden, wie Sie Ihre Rede aufbauen werden. Dabei sollten Sie jedoch dem Anlass zuerst Ihre besondere Aufmerksamkeit schenken, bevor Sie sich dank EMMA (Schneidern Sie Ihre Rede auf die Zielperson zu – dank EMMA kein Problem)den Zuhörern widmen. Denn der Anlass ist ausschlaggebend, welche Redeart überhaupt geeignet ist. Deshalb bestimmen Sie konkret das Ziel Ihrer Rede. Überlegen Sie, ob Sie

  • einige einführende Worte bei einer Veranstaltung sagen möchten.
  • einen Mitarbeiter oder ein Ereignis hervorheben möchten.
  • über die neusten Quartalszahlen informieren wollen.
  • den Kunden vom Unternehmensprodukt überzeugen möchten.
  • Ihre Mitarbeiter motivieren möchten, die Handlungen besser aufeinander abzustimmen.

Notieren Sie Ihr Ziel kurz und prägnant, z.B.“ Einführende Worte beim Tag der offenen Tür.“

 

Schritt 2: Wählen Sie die Redeart aus, die zu dem Anlass und zu Ihrem Ziel passt

Erleichtern Sie sich Ihre Vorbereitung, indem Sie klären, welche Redeart Sie anwenden möchten:

  • Die Gelegenheitsrede: Sie halten eine solche Rede, um zu feiern, zu unterhalten oder um Atmosphäre zu schaffen, sei es auf dem Betriebsfest, bei einem Jubiläum, bei der Eröffnung oder dem Abschluss einer Veranstaltung, bei einer Pensionierung oder bei einem Betriebsausflug.
  • Die Informationsrede: Bei dieser Redeart haben Sie ein Ziel: Die Zuhörer zu informieren – und damit auch zu beeinflussen. Dabei kann es sich um innerbetriebliche oder außerbetriebliche Themen auf der Vollversammlung, im Teammeeting oder bei der Quartalssitzung handeln.
  • Die Zweckrede: Diese Redeart setzen Sie ein, wenn Sie überzeugen, begeistern oder zu einer Handlung auffordern möchten, dies ist bei Präsentationen, Tagungen, Kundgebungen, Aufforderungen zur Zusammenarbeit oder Abstimmungen der Fall.

 

Übersicht zum Download

Nutzen Sie nach Ihrer Auswahl unser Tool Die 3 Redearten in der Übersicht. Darin erfahren Sie auch, worauf Sie bei den einzelnen Redetypen achten sollten, um Ihre Vorbereitung optimal zu gestalten.

 



Schritt 3: Legen Sie nach Ihrer Auswahl Ihren Redewegweiser fest

Durch die Auswahl der Redeart haben Sie sich einen Rahmen für Ihre Rede gesteckt. Skizzieren Sie in ersten Stichworten

  • Ihren Einstieg,
  • den Übergang zum Thema,
  • wie Sie die Teilnehmer ansprechen und einbinden möchten,
  • zu welchen Überzeugungen oder Handlungen Sie diese bewegen möchten,
  • wie Sie unterhalten wollen.
  • auf welche Art und mit welcher Struktur Sie die Teilnehmer über das Thema informieren möchten.
  • mit welchen Worten Sie Ihre Rede schließen werden.

 

Überprüfen Sie dann anhand Ihrer gesetzten Schwerpunkte, ob Sie dem Ziel der Rede und der Redeart gerecht werden, oder ob Sie dem einen oder anderen Aspekt noch eine andere Bedeutsamkeit einräumen sollten.

 

Klären Sie anschließend, welche Erwartungen Ihre Teilnehmer an Ihre Rede stellen werden – EMMA unterstützt Sie dabei. Erst dann sollten Sie Ihre Rede ausformulieren und über einen Aha-Einstieg und einen gelungenen Abschluss nachdenken.

 

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