Reallöhne gestiegen – Durchschnittsarbeitnehmer verdient brutto 3.261 €

25. März 2011

Die Reallöhne, das heißt die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer, sind laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im vierten Quartal 2010 im Vergleich zum vierten Quartal 2009 um durchschnittlich 1,5 % gestiegen. Dies ist der zweithöchste Anstieg der Reallöhne innerhalb der letzten drei Jahre. Die Nominallöhne stiegen im vierten Quartal 2010 um 3% gegenüber dem vierten Quartal 2009, die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,5 %. Für das Jahr 2010 ergibt sich ebenfalls ein Reallohnanstieg von 1,5 %.

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im vierten Quartal 2010 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3.261 € brutto im Monat. Die höchsten Durchschnittsverdienste erzielten die Beschäftigten im Bereich Information und Kommunikation (4.295 €), bei Banken und Versicherungen (4.289 €) sowie in der Energieversorgung (4.283 €). Die niedrigsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste wurden im Gastgewerbe (1.930 €) gezahlt.

Die nominale Verdienstentwicklung fiel im vierten Quartal 2010 nach Wirtschaftszweigen unterschiedlich aus: In einigen Branchen, wie zum Beispiel im Bergbau (0,3 %), im Baugewerbe (1,1 %) und im Gastgewerbe (1,3 %) konnten die Verdienstzuwächse den Anstieg der Verbraucherpreise nicht ausgleichen. In anderen Bereichen stiegen die Verdienste stärker als die Preise. So erhöhten sie sich zum Beispiel im Verarbeitenden Gewerbe um 6,1 %. Die Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 11,4 %) und der Maschinenbau (+ 10,1 %) sorgten hier auch wegen des Abbaus der Kurzarbeit für ein besonders starkes Wachstum. Im Wirtschaftszweig Kunst, Unterhaltung und Erholung waren die Verdienste um 3,7 % höher als im Vorjahr. Erbringer von freiberuflichen wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen bekamen durchschnittlich 3,5 % mehr Gehalt.

Fast alle Unternehmen sind auf die Einführung neuer Produkte angewiesen - allerdings floppen Tausende von ihnen schon innerhalb des ersten Jahres. Diese 10 Marketingsünden sollten Sie unbedingt vermeiden. mehr
Sie wollen in Ihrer gesamten Präsentation etwas an der bestehenden Formatierung ändern. Mühelos und effizient gelingt Ihnen dies mit dem Folienmaster. mehr
Neben Entlastungen bei Abschreibungen von GWG und Krankenkassenbeiträgen bringt das neue Jahr noch weitere Vorteile für Unternehmer und Selbständige. So wurden der Grundfreibetrag, das Kindergeld und die Kinderfreibeträge erhöht. Gleichzeitig wurde... mehr
Hartz IV-Empfänger, die vom zuständigen Jobcenter rechtswidrige Ein-Euro-Jobs vermittelt bekommen, können nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) mehr Geld für ihre Arbeit vom Jobcenter fordern (Az.: B 4 AS 1/10 R). mehr
Kein Chef sieht es gerne, wenn seine Beschäftigten Nebentätigkeiten ausüben - schon gar nicht während des Urlaubs! Deshalb stellt sich die Frage: Darf der Mitarbeiter das überhaupt? Was ist, wenn er bei der Konkurrenz tätig wird? Die Antworten auf... mehr