41-Millionengrenze überschritten - So viel Erwerbstätige wie noch nie

17. Februar 2011

Im vierten Quartal 2010 hatten rund 41,04 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 422.000 Personen oder 1 % mehr als vor einem Jahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stellt diese Zahl den höchsten Erwerbstätigenstand in einem Quartal seit der Wiedervereinigung dar. Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2010 um 362.000 Personen (+ 0,9 %). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal um 98.000 Personen oder 0,2 %.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen entwickelte sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich. In den Dienstleistungsbereichen waren absolut gesehen weiterhin die größten Zuwächse zu verzeichnen – ein Plus von  388.000 Erwerbstätigen bzw. 1,3 %. Erstmals waren in den Dienstleistungsbereichen mehr als 30 Millionen Personen erwerbstätig. Auch im Baugewerbe setzte sich im vierten Quartal 2010 die Aufwärtsentwicklung weiter fort (+ 42.000 Personen oder + 1,9 %). Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr zum ersten Mal seit fast zwei Jahren leicht an, und zwar um 7.000 Personen oder 0,1 %. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sank die Erwerbstätigenzahl dagegen um 15.000 Personen oder um 1,7%. Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im vierten Quartal 2010 im Vergleich zum vierten Quartal 2009 um 432.000 Personen oder 1,2 % auf 36,61 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich der mithelfenden Familienangehörigen sank dagegen um 10.000 Personen oder 0,2 % auf 4,43 Millionen Personen.

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