Pech gehabt? Misserfolg verbucht? So machen Sie das Beste daraus

9. März 2012

Bei Misserfolgen zählt nur eins: Ihr eigener Blickwinkel

Misserfolge erlebt jeder – auch Sie. Vielleicht ist Ihnen die PowerPoint-Präsentation nicht so gelungen, wie Sie es sich vorgenommen hatten. Vielleicht hat der Kunde trotz erster positiver Reaktionen schließlich doch nichts gekauft – und Sie konnten keinen Verkaufsabschluss verbuchen. Vielleicht hat Ihnen aber auch ein Kollege wieder einmal das Schreiben des Protokolls aufgeschwatzt – und Sie haben sich nicht durchsetzen können.

 

Aus eigenem Misserfolg das beste machen

Misserfolge sind somit vielseitig. Misserfolge sind individuell. Und Misserfolge führen immer zu Reaktionen:

  • „Der blöde Kunde…“
  • „Der Kollege manipuliert aber auch mit den gemeinsten Tricks.“
  • „Ich bin einfach zu gutmütig. Mit mir kann man es ja machen…“
  • „Da habe ich mal wieder Pech gehabt.“

 

Jede dieser Reaktionen offenbart Ihren Blickwinkel.

 

Selbstbewusstsein stärken trotz Misserfolg – überhaupt kein Widerspruch

Dieser Blickwinkel entscheidet darüber, ob Sie mit Selbstbewusstsein den Misserfolg meistern oder sich und Ihr Selbstwertgefühl unterminieren. Denn es macht einen Unterschied, ob Sie den anderen – dem blöden Kunden oder dem manipulierten Kollegen – die Schuld an diesem Misserfolg geben oder sich selbst mit einbeziehen: „Ich bin zu gutmütig“. Im ersteren Fall geben Sie die Verantwortung ab und fühlen sich ohnmächtig. Beziehen Sie sich jedoch mit ein, d.h. sehen Sie auch einen Teil der Schuld bei sich, können Sie aus dem Misserfolg lernen und es zukünftig anders machen. Und dies stärkt Ihr Selbstvertrauen und Ihr Selbstbewusstsein.

 

Selbstbewusst auftreten bei jedem Misserfolg – so gelingt es:

  • Ändern Sie Ihren Blickwinkel. Verharren Sie nicht länger in der Position „Der andere ist schuld“. Wandeln Sie diese Sichtweise um. „Okay, der Kunde hat sich blöd verhalten. Aber an welcher Stelle habe ich seine Reaktionen falsch interpretiert? Und welche Signale des Zögerns habe ich übersehen?“
  • Geben Sie sich positives Feedback. Bei Misserfolgen und Situationen, in denen Sie Pech hatten, konzentrieren Sie sich viel zu sehr auf das negative Ergebnis. Machen Sie sich bewusst, welche Schritte Sie gut bewältigt hatten.
  • Übernehmen Sie Verantwortung. Überlegen Sie, was Sie zukünftig in ähnlichen Situationen anders machen können. Definieren Sie klare Ziele „Ich werde zum Kollegen Nein sagen“. Planen Sie realistische Schritte, wie Sie dieses Ziel erreichen können.

 

Mein Tipp:

Sehen Sie Misserfolge grundsätzlich als Entwicklungschance. Prüfen Sie stets, wie Sie verantwortungsvoll mit dem Ereignis umgehen können. 

 

 



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