Karriere-Booster: 5 Tricks für Ihre Körpersprache

14. Dezember 2018

Für Ihre Karriere unerlässlich – Ihre Körpersprache

Sie sind auf dem Weg nach oben. Aktiv planen Sie Ihre Karriere. Und ebenso aktiv gestalten Sie Ihren Aufstieg auf der Karriereleiter. So nutzen Sie Ihr Netzwerk, um förderliche Kontakte aufzubauen. So zeigen Sie Interesse an neuen und herausfordernden Aufgaben. So erkennen Sie Chancen, die sich im und außerhalb Ihres jetzigen Arbeitsplatzes bieten, um Ihre Karriere nach vorne zu treiben.

 

Wie vielschichtig und umsichtig Sie auch Ihre Karriere planen, ein Instrument sollten Sie ab heute bewusst als Karriere-Booster wahrnehmen: Ihre Körpersprache. Denn die nonverbalen Signale, die Sie aussenden, entscheiden mit, ob Sie bei Ihrem Vorgesetzten, Ihren (Team-)Kollegen oder Netzwerkpartnern als kompetent angesehen werden oder nicht. Deshalb sensibilisieren Sie sich für Ihre Körpersprache – und trainieren Sie Ihre nonverbale Kommunikation. Die folgenden Tricks geben erste Anregungen, weitere finden Sie auf der Infografik „Getting ahead in business with Body Language“.

Getting Ahead in Business with Body Language
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Karriere-Booster Körpersprache: 5 Tricks für 5 typische Berufssituationen

Trick 1: Körpersprache bei einem Vortrag, einer Rede oder Präsentation

  • Stehen Sie entspannt hinter dem Stehpult.
  • Bewegen Sie sich auf das Publikum zu – und nicht von ihm weg, falls Sie eine Präsentation halten. Achten Sie aber darauf, nicht vor den Beamer zu laufen.
  • Suchen Sie den Blickkontakt, ohne jetzt aber einzelne Personen anzustarren.
  • Sprechen Sie langsam und deutlich.
  • Modulieren Sie Ihren Tonfall, d.h. heben und senken Sie Ihre Stimmlage ein wenig, um wichtige Passagen verbal herauszustellen.
  • Setzen Sie Gesten gezielt ein.

 

Trick 2: Bringen Sie Ihre Kollegen zum Reden – im Gespräch oder Meeting

  • Wenden Sie sich Ihrem Kollegen körperlich zu, d.h. schauen Sie ihn an und drehen Sie sich eventuell ein wenig in seine Richtung.
  • Nicken Sie ihm zur Ermutigung zu, wenn er etwas sagt.
  • Halten Sie den Blickkontakt.
  • Beginnen Sie in Einzelgesprächen seine Körpersprache zu spiegeln, d.h. lächeln Sie, wenn er lächelt. Beugen Sie sich leicht zu ihm, wenn er sich Ihnen verstärkt zuwendet.

 



 

Trick 3: Zeigen Sie im Team die Körpersprache eines Alpha-Tieres

  • Stehen oder sitzen Sie gerade, d.h. präsentieren Sie eine aufrechte Körperhaltung, die im Lot ist. Dadurch strahlen Sie Präsenz und Sicherheit aus.
  • Nehmen Sie Ihre Schultern zurück – um sichtlich mehr Raum einzunehmen.
  • Lassen Sie Ihren Blick schweifen.
  • Sprechen Sie deutlich, dabei darf Ihre Stimme kaum merklich an Lautstärke gewinnen. So verschaffen Sie sich Gehör.

 

Trick 4: Nonverbale Kommunikation bei unterschiedlicher Meinung

  • Runzeln Sie die Stirn. Verziehen Sie Ihre Mundwinkel – oder was bei Missfallen bei Ihnen eine typische Mimik der Ablehnung ist. Achten Sie aber darauf, dass diese Mimik nur leicht angedeutet wird. Verzerren Sie also nicht Ihr Gesicht, weil Sie die Meinung des anderen nicht teilen können.
  • Lehnen Sie sich kaum merklich zurück. So schaffen Sie Distanz zwischen sich und dem Gesagten.
  • Sobald Sie das Wort ergreifen, sollten Sie sich aber bewusst wieder auf den anderen zubewegen. Äußern Sie im freundlichen Tonfall, warum Sie anderer Meinung sind.

 

Trick 5: Emotionsgeladene Situationen nonverbal auffangen

  • Hüten Sie sich davor Ihre Arme vor der Brust zu verschränken, da dies als eine Abwehrhaltung verstanden werden kann. Stattdessen lassen Sie Ihre Arme locker und entspannt neben Ihrem Körper hängen.
  • Aussagen wie „Ich kann deine Wut/deinen Frust/deine Trauer gut verstehen“ sollten Sie mit einem leichten Nicken Ihres Kopfes verstärken.
  • Wenden Sie sich dem Kollegen zu, ohne ihm jedoch zu nahe zu treten. Halten Sie gerade bei Wutanfällen eine gewisse körperliche Distanz, während Sie bei Frust oder Trauer, abhängig vom Verhältnis zu diesem Kollegen, gerne eine körperliche Nähe herstellen können.


Hören Sie zu. Spiegeln Sie die Emotionen aber nur verbal, d.h. sprechen Sie die wahrgenommene Emotion an „Du bist wütend, traurig, frustriert“, ohne Sie auch zu zeigen. Denn dadurch würden Sie sich gegenseitig emotional hochschaukeln. Präsentieren Sie sich lieber in Ihrer Körpersprache ruhig und besonnen.

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