Gute Vorsätze: Vermeiden Sie Überforderung bei der Umsetzung

30. Dezember 2013

Gute Vorsätze umsetzen: Bloß keine Überforderung entwickeln

Das neue Jahr hat kaum angefangen, stürzen Sie sich mit voller Begeisterung in die Realisierung Ihrer guten Vorsätze fürs neue Jahr. Drastisch wird die Kalorienzufuhr reduziert. Sofort wird keine einzige Zigarette mehr geraucht. Oder Sie beginnen mit einem einstündigen Jogging. Kein Wunder, dass Ihnen der Magen knurrt, Sie nervös werden oder Muskelkater haben.

 

Vermeiden Sie Überforderung bei der Umsetzung 

Denn Ihre Motivation, Ihre guten Vorsätze zum neuen Jahr umzusetzen, hat Sie dazu verleitet, zu schnell, zu viel und alles auf einmal zu tun. Und nach nur kurzer Zeit fühlen Sie sich zu Recht überfordert. Die Folge dieser emotionalen Überforderung bei Ihrer Umsetzung Ihres Zieles ist: Sie verlieren meist das Interesse an Ihrem guten Vorsatz – und geben auf.

 

Gute Vorsätze einhalten: Gehen Sie sorgsam bei Zielrealisierung mit sich um

Solch eine Überforderung ist keine Seltenheit. Vielmehr ist es ein typischer Fehler, der bei guten Vorsätzen immer wieder auftritt. Sie wollen es sich schließlich selbst beweisen, dass Sie dieses Jahr Ihre guten, neuen Vorsätze auch durchhalten werden. Und so treiben Sie sich an.

 

Damit Sie jedoch Ihr Ziel erreichen – und somit Ihren Vorsatz umsetzen -, sollten Sie lieber die Qualitäten eines Marathonläufers entwickeln. Denn neue Gewohnheiten zu etablieren, benötigt Zeit – und eine kluge Planung, die mit den folgenden Tipps mühelos gelingt.

 

Tipp 1: Kleine Schritte planen

Die typischen Vorsätze, die zum neuen Jahr gefasst werden, sind im Grunde langfristige Ziele. Denn Sie wollen in der Regel eine schlechte Gewohnheit ablegen und/oder eine neue Gewohnheit in Ihr Leben integrieren.

 

Gehen Sie deshalb langsam vor, d.h. statt nun gleich 30 Minuten pro Tag zu meditieren, beginnen Sie mit 5 Minuten. Steigern Sie schließlich den Zeitaufwand pro Woche oder pro Monat, bis Sie in 6 oder 8 Monaten wirklich 30 Minuten meditieren können, ohne dabei in Stress zu geraten, weil ständig Gedanken dazwischen „funken“.

 

Tipp 2: Regelmäßige, kurzfristige Kontrollen festlegen

Kontrollieren Sie Ihre Umsetzung regelmäßig und kurzfristig. Gerade zu Beginn sind wöchentliche Kontrollen eine Möglichkeit, um zu prüfen,

  • was Ihnen gelungen ist.
  • wie gut Sie zeitlich die Umsetzung einhalten konnten.
  • ob Sie wirklich über alle Ressourcen verfügen, die Sie benötigen.
  • ob Sie andere Fähigkeiten noch zusätzlich erlernen müssen.
  • mit welchen Schwierigkeiten Sie konfrontiert wurden und wie Sie diese gelöst haben.
  • wie Sie zukünftig ähnliche Probleme vermeiden können.



 

Tipp 3: Erfolge feiern

Erstellen Sie sich ein eigenes Boni-System. Legen Sie fest,

  • mit welchen Worten Sie sich loben. Denn Eigenlob motiviert.
  • wofür Sie sich anerkennend auf die Schulter klopfen. Stellen Sie sich dafür ruhig vor einen Spiegel, klopfen Sie sich auf die Schulter und sagen laut „Wow, das hast du toll gemacht. Heute hast du 10 Minuten meditiert.“
  • welche Aktivitäten (beispielsweise tanzen, ein Bad nehmen, ein Fußballspiel anschauen etc.) Sie als Belohnung einsetzen werden.
  • welche materiellen Anreize wie Kinobesuch, Shopping-Tour, Kurzurlaub Sie wann und wofür einplanen.
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