Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010 – Vereinbarkeit von Beruf und Familie nimmt zu

28. April 2010

Trotz Wirtschaftskrise begreifen immer mehr Unternehmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht als reine Privatsache der Betroffenen, sondern sehen sich auch selbst in der Verantwortung. Dies ist das Resümee des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2010, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt hat. Um Mitarbeitern mit Kindern oder pflegebedürftigen Eltern entgegenzukommen, praktizieren die meisten Unternehmen variable oder reduzierte Arbeitszeitmodelle. So bieten fast acht von zehn Betrieben Teilzeitarbeitsplätze an, sieben von zehn Unternehmen setzen auf flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten. Stark zugelegt haben seit dem ersten Unternehmensmonitor im Jahr 2003 auch die Fördermaßnahmen rund um die Elternzeit: So nehmen mittlerweile 80 Prozent der Betriebe auf Eltern besondere Rücksicht. Gut jedes dritte Unternehmen hat Einarbeitungsprogramme für Wiedereinsteiger entwickelt, rund jeder vierte Betrieb sichert via Patensystem den Informationsfluss zu Mitarbeitern in Elternzeit. Weit üblicher als früher ist auch die Väterförderung: Inzwischen ermutigen rund 16 Prozent der Firmen explizit ihre männlichen Mitarbeiter, Elternzeit zu nehmen oder Teilzeit zu arbeiten. Die Unternehmen versprechen sich von all dem handfeste wirtschaftliche Vorteile. Rund 80 % der Betriebe halten eine familienfreundliche Personalpolitik für produktivitätssteigernd und mehr als 70 % glauben, auf diese Weise die Fluktuation und den Krankenstand senken zu können.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in aller Munde. Doch an der Umsetzung hapert es noch allerorten. Miriam Hamel appelliert an Sie als Führungskräfte, unterstützend tätig zu sein und gibt wertvolle Anregungen. Hören Sie doch mal rein! mehr
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