Mit der APFEL-Methode zu mehr Ideen

12. Juli 2015

Ideen werden immer gebraucht. Und damit diese nicht ausgehen, ist es wichtig, auch öfters mal die Kreativitätsmethode zu wechseln. Probieren Sie mit Ihrem Team die APFEL-Methode – knackfrische Ideen sind dabei garantiert. Denn der APFEL steht für folgendes:

Mehr Ideen mit der APFEL-Methode

A = Assoziationen

Das klassische Brainstorming ist gefragt. Doch Sie können auch Brainwriting einsetzen. Lassen Sie alles aufschreiben, was Ihren Mitarbeitern einfällt.

 

P = Perspektivenwechsel

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter dafür in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen. Sei es

  • der frustrierte Kunde, der sich zu diesem Thema beschwert.
  • der Wirtschaftsreporter, der über dieses Thema einen Artikel schreiben will.
  • der Handelsvertreter, der Ihnen dazu ein neues Produkt verkaufen möchte.


Regen Sie die Fantasie an. Fragen Sie: Was denken Sie in dieser Rolle? Wie fühlen Sie sich? Was wollen Sie? Was wäre die Headline über dem Artikel?

 

F = Fragetechniken

Wechseln Sie jetzt die Seiten, d.h. stoßen Sie zu neuen Denkufern vor. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter: Was wissen Sie NICHT über das Problem, den Sachverhalt oder die kreative Frage. Ohne Zensur wird alles notiert, was einfällt.

Gerne können Sie auch den Perspektivenwechsel mit ins Spiel bringen. Fragen Sie: Was weiß der Reporter, der IHK-Vorsitzende, der Vater als Kunde, der Lieferant NICHT über dieses Thema?

 

E = Ebenen-Wechsel

Ziel ist, zwischen der bestehenden, realen und der abstrakten Ebene zu wechseln. Sie haben beispielsweise real ein Produkt für eine bestimmte Zielgruppe entwickelt. Abstrakt gedacht: Wem könnte dieses Produkt auch nützlich sein?

 

L = Lotteriemethode

Teilen Sie Ihr Team in zwei Gruppen. Per Zufallsprinzip – das ist der Lotto-Effekt – wählen Sie nun Begriffe oder Bilder aus, zu denen die beiden Gruppen sich eine Marketingkampagne oder Verkaufsidee ausdenken – und zwar in nur sechzig Sekunden. Das schafft Tempo.  

 

Das Besondere am APFEL ist sein vielseitiger Einsatz innerhalb einer Kreativitätssitzung. Sie können alle fünf Bereiche hintereinander kreativ bearbeiten oder Sie kombinieren verschiedene miteinander, wie beispielsweise die Assoziationen mit dem Ebenen-Wechsel. Sie erreichen so innerhalb einer Sitzung verschiedene Betrachtungswinkel, die selbstverständlich stets zu neuen Ideen führen. Durch diesen Wechsel aktivieren Sie auch Mitarbeiter, die vielleicht mit dem einen oder anderen Betrachtungswinkel nicht so viel anfangen können. Voraussetzung wie für jede Kreativitätssitzung ist natürlich das Definieren des Problems, Sachverhaltes oder der kreativen Frage – ohne die läuft gar nichts.



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