Betriebliche Gesundheitsförderung: „Gesundes Unternehmen“-Konzepte

17. September 2013

Betriebliche Gesundheitsförderung: Nutzen Sie Konzepte und Unterstützung von außen

Gesundheitsförderung im Betrieb und am Arbeitsplatz zahlt sich aus. Denn eine gezielte Gesundheitsförderung senkt den Krankenstand und die Mitarbeiterfluktuation, steigert gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit und führt so zu einem Mehr an Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

 

3 Konzepte für ein "Gesundes Unternehmen"

Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass die Einsicht für Prävention und eine betriebliche Gesundheitsförderung steigt. Doch gleichzeitig setzen sich immer mehr Unternehmen auch mit entscheidenden Fragen auseinander:

  • Wie kann eine Gesundheitsförderung innerhalb des Gesundheitsmanagements integriert werden?
  • Welche Maßnahmen sollten dafür aufgegriffen werden?
  • Was sollte beachtet werden?
  • Welche Faktoren – außer reiner Prävention – spielen dabei noch eine Rolle (beispielsweise sinnstiftende Arbeit, Wertschätzung)?
  • Wer steht mit Rat, Tat und Tipps zur Seite?

   



 

Betriebliche Gesundheitsförderung: 3 Konzepte sorgen für ein „Gesundes Unternehmen“

 

Konzept 1: Gesundes Unternehmen Hessen

Die Initiative „Gesunde Unternehmen Hessen“ unterstützt Unternehmen bei der Stärkung des eigenen betrieblichen Gesundheitsmanagements, indem es Impulse gibt und das Unternehmen auf dem Weg zum „Gesunden Unternehmen“ begleitet.

Auch die IHK Wiesbaden steht Unternehmen zur Seite, indem sie ein Jahr von der IHK und unabhängigen Experten – Sportwissenschaftler, Psychologen und einem niedergelassenen Arzt – begleitet werden. Sei es durch eine Mitarbeiterbefragung, Impulsworkshops und die Auditierung des Unternehmens. Letztzlich erhält jedes Unternehmen, dass daran teilnimmt, ein IHK Zertifikat „Gesundes Unternehmen“ mit dem natürlich geworben werden darf. Anmeldung noch bis 31. Oktober 2013.

 

Konzept 2: AOK-Service „Gesunde Unternehmen“

Der AOK-Service „Gesunde Unternehmen“ unterstützt Betriebe und Firmen, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu erkennen und diese durch ein spezifisch auf das Unternehmen zugeschnittenes Maßnahmenpaket abzubauen. Dafür führen AOK-Spezialisten betriebsbezogene Analysen durch und entwickeln gemeinsam mit der Firma Angebote für die betriebliche Gesundheitsförderung.

 

Konzept 3: Netzwerk „Unternehmen für Gesundheit“

Im Februar 2000 wurde das Netzwerk „Unternehmen für Gesundheit“ auf Initiative einiger großer Unternehmen in Essen gegründet. Heutige Mitglieder, wie Bertelsmann, Stadt Mainz, Siemens, Schott, Deutsche Post, engagieren sich im Sinne der Luxemburger Deklaration für die betriebliche Gesundheitsförderung, die alle Maßnahmen umfasst, die der Arbeitgeber, die Arbeitnehmer und auch die Gesellschaft leisten kann, um die Gesundheit und das Wohlergehen am Arbeitsplatz zu sichern. Das Netzwerk dient hier als Erfahrungsaustausch zur Weiterentwicklung und Verbreitung der betrieblichen Gesundheitsförderung mit dem BIick auf ein „Gesundes Unternehmen“.

 

Checkliste zum Download:

Arbeitgeber haben die Möglichkeit, einen steuerlichen Freibetrag für die betriebliche Gesundheitsförderung in Anspruch zu nehmen. Nutzen Sie unsere Checkliste, um zu erfahren, welche Maßnahmen für eine Förderung in Betracht kommen.

Checkliste: Betriebliche Gesundheitsförderung - diese Maßnahmen werden gefördert

 

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