Direct Mail als Direktmarketing-Instrument: 3 Gründe, die das Direct Mailing so attraktiv machen

22. Januar 2013

Direct Mail ist drittstärkstes Medium im Werbemarkt

Für jeden ist es heute selbstverständlich, schnell eine E-Mail zu versenden oder über eines der vielen sozialen Netzwerke mit Freunden, Bekannten, aber auch Geschäftspartnern zu kommunizieren. Das Zeitalter des Internet hat das traditionelle Kommunikationsmedium – den Brief – verdrängt. Umso erstaunlicher erscheint es, dass das Direct Mailing als Direktmarketing-Instrument überhaupt noch für ein Unternehmen relevant sein sollte, statt dem Kunden alle Produkte und Dienstleistungen ausschließlich übers Online-Marketing bzw. E-Mail-Marketing anzupreisen und damit zu verkaufen.

Direktmarketing 

Doch Direct Mail bleibt nicht nur weiterhin attraktiv, es wurde sogar im 1. Quartal 2012 das drittstärkste Medium im Werbemarkt, wie das Nielsen Holding Unternehmen berichtete, d.h. Werbebriefe rangieren somit unter den umsatzstärksten deutschen Werbemedien –mit einer Höhe von 878 Millionen Euro. Und dies, obwohl die Zurückhaltung der Unternehmen hinsichtlich ihres Werbebudgets weiterhin zu Einsparungen bei den meisten Werbemedien führte. So gingen beispielsweise die Werbeausgaben laut Nielsen in den Publikumszeitschriften um 3,7% zurück.

 

Für diese hohe Investition in Werbebriefe – also in Direct Mails – muss es einen guten Grund geben. Es gibt sogar drei gute Gründe, warum Sie Direct Mails in Ihrem Unternehmen als Direktmarketing-Instrument anwenden sollten.

 

3 Gründe, warum Direktmarketing so attraktiv ist


Grund Nr. 1: Es ist eine der wirkungsvollsten Verkaufsmethoden

Werfen Sie einen Blick auf die Grafik des Unternehmens ContactDB, das übrigens B2B-Adresslisten weltweit verkauft, um sich die Fakten, die diesen Grund bestätigen, einmal für Großbritannien zu verdeutlichen. Allein 48% der britischen Bevölkerung hat im Jahr 2011 auf Werbebriefe – und damit auf das erhaltene Direct Mailing – reagiert. Dies waren 21,9 Millionen (Neu-)Kunden, die aufgrund des Werbebriefes zu einem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung angeregt wurden.

 

 

Grund Nr. 2: Die Resultate des Direct Mailings sind messbar und sogar vorhersagbar

Bei keiner anderen Werbemaßnahme erzielen Sie konkrete Rücklaufquoten als mit den Werbebriefen. Denn wie wollen Sie beispielsweise die Effektivität eines TV-Spots, eines Messestandes oder einer Anzeige messen? In der Regel, selbst wenn Sie (Neu-)Kunden, die anrufen oder online eine Bestellung aufgeben, bitten mitzuteilen, welche Werbemaßnahmen Sie zu dem Kauf verleitet hat, erhalten Sie nur ungenaue Ergebnisse. Mit der Folge: Sie können Ihre Marketingstrategien nie wirklich optimieren, da Sie nicht wissen, welche Werbemaßnahme für Ihr Unternehmen am effektivsten ist.

 

Anders verhält es sich bei Werbebriefen. Denn Sie können bei Ihren Direct-Mail-Kampagnen exakt die Rücklaufquoten messen. Und zwar nicht allein, wie viel Antwortkarten, Antwortfaxe oder E-Mail-Antworten an Ihr Unternehmen zurückgingen. Sie können auch ermitteln, wie viele Antworten Sie an welchen Tagen erhielten.

 

Dies sind Ergebnisse, die Sie nicht unterschätzen sollten. Denn dank dieser Ergebnisse können Sie eruieren,

  • wie Ihr Werbebrief angekommen ist – und ob Sie diesen zukünftig eventuell optimieren sollten.
  • an welchen Tagen Sie am besten Ihren Werbebrief versenden sollten – die Rücklaufquote wird Ihnen dies zeigen.
  • wie hoch die Rücklaufquote bei einer höheren Anzahl an Aussendungen ausfallen wird – Sie können also den Gewinn im Voraus berechnen.
     



 

Grund Nr. 3: Mit Ihren Direct Mails können Sie kostengünstig die Reaktion Ihrer Zielgruppe testen

Denn Sie werden bei jedem neuen Direct Mailing natürlich erst einmal eine kleinere Anzahl – beispielsweise von 3.000 Werbebriefen – versenden. So testen Sie ohne großes finanzielles Risiko, wie Ihr Angebot bei Ihrer Zielgruppe ankommt. An der Menge der Antwortkarten, die ausgefüllt in Ihrem Unternehmen eintreffen, können Sie dann ersehen, ob Ihre Direct-Mailing-Aktion erfolgreich war, mittelmäßig gelaufen ist oder ein Misserfolg war. Und erst dann entscheiden, ob eine größere Aussendung – beispielsweise von 30.000 Werbebriefen -erfolgen soll, da Sie ja nun wissen, mit welchem Rücklauf und Gewinn Sie rechnen können. 

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