Liebe im Büro: Wie Sie verliebte Avancen höflich ablehnen

20. März 2012

Liebe im Büro stößt nicht immer auf Gegenliebe

Wie schön kann Liebe sein. Endlich wieder dieses Gefühl zu erleben. Und all die Schmetterlinge im Bauch tanzen zu spüren. Sie schweben wie auf Wolken und alles gelingt mühelos. Sie kennen das Gefühl sich plötzlich verliebt zu haben, um dann frisch verliebt zu sein.

 

Liebe im Büro stößt nicht immer auf Gegenliebe 

Nun macht Ihnen Ihr Kollege (oder Ihre Kollegin) schon seit Wochen romantische Avancen. Mal gibt es eine Blume oder eine Schokolade. Ein anderes Mal werden Sie mit frischem Kaffee umsorgt. Oft genug finden Sie ihn in Ihrer Nähe, ob er nun plötzlich am Kopierer auftaucht oder zur gleichen Zeit wie Sie in die Kantine geht. Liebevoll mit einem breiten Lächeln wird sich dann nach Ihnen erkundigt. Und Sie wissen ganz genau: Der andere ist in Sie wahnsinnig verliebt.

 

Nur leider erwidern Sie dieses Gefühl überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. In der Zwischenzeit sind Ihnen die Avancen Ihres Kollegen mehr als peinlich. Sie haben schon mitbekommen, wie andere Kollegen in der Abteilung zu tuscheln beginnen. Doch noch zögern Sie, etwas zu unternehmen. Schließlich wissen Sie auch, wie schrecklich es ist, unglücklich verliebt zu sein. Nur jedes Hinauszögern verschlimmert die Situation. Denn Ihr Kollege (oder Ihre Kollegin) macht sich dadurch Hoffnung auf die Liebe im Büro.

 

Verliebte Avancen höflich, aber bestimmt ablehnen: 3 Tipps

Tipp 1: Vergessen Sie Ihre Schlagfertigkeit

Auf Einladungen zum Essen mit Worten wie „Lieber faste ich die nächsten Wochen“ zu antworten, mag zwar Ihre Schlagfertigkeit unter Beweis stellen, aber es ist keine geeignete Methode, die Avancen des anderen einzudämmen. Sie verletzen damit Ihren Kollegen oder Ihre Kollegin. Gleichzeitig wird dadurch das Arbeitsverhältnis beschädigt, was sich negativ auf die Zusammenarbeit – und damit auch auf Ihre Karriere – auswirken kann.

 

Tipp 2: Sagen Sie höflich „Nein, danke“

Zeigen Sie Ihre Grenzen auf. Sagen Sie einfach „Danke, nein“, ohne jetzt lange zu begründen „Oh, ich habe schon etwas vor“ oder „Ich möchte mein Privatleben nicht mit dem Beruf vermischen“. Denn jede Begründung liefert dem Kollegen Argumente, um Sie doch noch zu motivieren. Und dies wird er versuchen – und zwar mit einem Engagement und einer Ausdauer, die nur frisch Verliebte hervorbringen können. Deshalb lassen Sie sich auf keine Diskussion ein.

 

Tipp 3: Ziehen Sie Grenzen

Signalisieren Sie Ihr Desinteresse. Reagieren Sie auf den gebrachten Kaffee mit Worten wie „Danke. Aber das nächste Mal musst du mir keinen mitbringen. Ich mache dies schon alleine.“ Bei einem Geschenk, sagen Sie „Danke für die Schokolade. Die können wir später in der Teamsitzung alle gemeinsam genießen.“ 



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