Neue Verkaufsideen entwickeln: Mit der Kopfstand-Methode gelingt‘s

24. Januar 2019

Neue Verkaufsideen entwickeln: Einfacher als Sie denken

Neue, gute Verkaufsideen sind stets gefragt. Ob Sie nun bei Ihren Kunden einen gezielten Anreiz für zusätzliche Angebote setzen wollen oder Ihre Verkäufer Impulse für das eigentliche Verkaufsgespräch mit dem Kunden benötigen. In beiden Fällen sollten Sie regelmäßig die Kreativität Ihres Teams anregen, um gemeinsam neue kreative Ideen freizusetzen.

 

Allerdings kann dies nur gelingen, wenn Sie die Kreativität so entwickeln, dass die bekannten und vertrauten Denkpfade verlassen werden. Dafür stehen Ihnen viele Kreativitätsmethoden zur Verfügung – beispielsweise die „PO-Kreativitätsmethode“ von Edward de Bono. Oder auch diese Kreativitätstechnik: Die Kopfstand-Methode.

 

Kopfstand

 

Neue Verkaufsideen entwickeln: Die Kopfstand-Methode macht’s möglich

Schritt 1: Das Problem benennen

Auch bei dieser Kreativitätstechnik definieren Sie als erstes das Problem. Beispielsweise soll das Team überlegen, wie die Rate der Beschwerden gesenkt werden kann.

 

Schritt 2: Der erste Kopfstand

Statt sich nun auf das gewünschte Ziel – im obigen Beispiel die Senkung der Beschwerden -. zu konzentrieren, machen Sie und Ihre Mitarbeiter einen Kopfstand. Richten Sie den Fokus auf die Beschwerden. Fragen Sie sich und das Team:

  • Was müssen wir tun, um die Kunden zu verärgern?
  • Was müssen wir tun, damit die Kunden sich noch öfter beschweren?
  • Wie müssen wir uns verhalten, damit der Kunde vom Kaufen abgehalten wird?
  • Wie können wir sicherstellen, dass wir den Kunden im Verkaufsgespräch vergraulen?

 



 

Schritt 3: Erste Ideen abfragen

Bitten Sie jetzt Ihre Mitarbeiter im Plenum oder per individueller Kärtchenabfrage, zu dem ersten Kopfstand-Fokus Ideen zu nennen. Notieren Sie die Antworten auf einer Pinnwand. Alternativ hängen Sie die Ideen, die auf den Kärtchen notiert wurden, an die Pinnwand.

 

Schritt 4: Der zweite Kopfstand

Fordern Sie Ihre Mitarbeiter auf, diese Ideen ins Gegenteil umzukehren. Erstellen Sie auf diese Weise einen Ideenkatalog mit Maßnahmen, die garantieren, dass weder Kunden verärgert, noch vergrault werden, um so langfristig die Quote der Beschwerden zu senken.

 

Schritt 5: Realisierungsschritte festlegen

Führen Sie eine Ideenbewertung mit Hilfe der Paar-Vergleichs-Matrix durch. Besprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern, welche Kopfstand-Idee schließlich als Maßnahme umgesetzt werden soll. Klären Sie die notwendigen Realisierungsschritte, die Sie, das Team und/oder das Unternehmen einleiten werden. Legen Sie unbedingt Kontrollpunkte fest.

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