Zeitmanagement mit NLP: Mit dem Schritt in die Zukunft lösen Sie Ihren Zeitdruck auf

15. Dezember 2011

Trotz Zeitmanagement ein Problem: Zeitnot ist weiterhin ein Phänomen

Obwohl Sie unterschiedliche Zeitmanagement Methoden anwenden, wie die ABC-Analyse oder das Eisenhower Prinzip und eine tägliche Zeitplanung vornehmen, gibt es immer wieder Augenblicke, in denen Sie unter Zeitdruck geraten. Ob Ihnen Ihr Vorgesetzter eine zusätzliche Aufgabe delegierte, ein Kollege Ihnen verspätet wichtige Daten mitgeteilt hat oder eine Arbeit komplexer ist, als erwartet. In verschiedenen Situationen entsteht für Sie Zeitnot. Vielleicht hat sich sogar schon der Eindruck bei Ihnen gebildet, dass Sie ständig unter Zeitdruck stehen, weil die Anforderung an Ihrem Arbeitsplatz immer mehr werden.

 Mit dem Schritt in die Zukunft lösen Sie Ihren Zeitdruck auf

Und so versuchen Sie durch eine Optimierung Ihres Zeitmanagements, Ihre Effizienz im Umgang mit Ihrer Zeit zu steigern. Ein guter und auch ein wichtiger Schritt, dem Sie aber noch einen weiteren Schritt hinzufügen sollten: Lösen Sie Ihren Zeitdruck durch eine NLP-Visualisierung auf. Denn Zeitdruck ist nicht allein ein Phänomen fehlender Zeit.

 

Innere Bilder verstärken Ihren Zeitdruck

Zeitdruck, und damit auch das Gefühl der Zeitnot, lässt in Ihnen Bilder entstehen, die Ihr Verhalten und damit Ihren Umgang mit der Zeit in den jeweiligen Situationen stark beeinflussen. Typische Bilder, die meist sehr schnell und damit unbewusst in Ihnen auftreten, sind:

  • Sie sehen sich nur unter Mühe, die Aufgabe rechtzeitig fertig erstellen.
  • Sie sehen, wie Sie die Mittagspause durcharbeiten, um alles zu schaffen.
  • Sie sehen nur noch den Berg aller Aufgaben vor sich und zweifeln daran, diese jemals alle abzuschließen.
  • Sie sehen, wie ständig das Telefon klingelt oder eine E-Mail nach der anderen ankommt und somit immer mehr Arbeit auf Ihrem Schreibtisch landet.
  • Sie sehen sich vor lauter Zeitdruck Fehler machen, so dass Sie zusätzliche Zeit für die Korrektur aufbringen müssen.




Diese Vorstellungen müssen Sie unbedingt auflösen, um Ihren Zeitdruck wirklich in den Griff zu bekommen. Ansonsten riskieren Sie bei zukünftigen ähnlichen Situationen blitzschnell diese Vorstellungen (gepaart mit Ihren vergangenen Erfahrungen des Zeitdrucks) zu aktivieren. Mit der Folge: Sie geraten schnell unter Zeitdruck und womöglich breitet sich zusätzlich das Gefühl der Panik und/oder Angst in Ihnen aus.

 

Zeitmanagement mit NLP: Wagen Sie den Schritt in die Zukunft – und lösen Sie Ihren Zeitdruck auf

Die folgende Visulisierungsübung können Sie im Liegen oder im Sitzen durchführen. Sorgen Sie für Ruhe, indem Sie Ihr Telefon umstellen und Ihr Handy ausschalten. Lockern Sie beengende Kleidung und entspannen Sie sich. Schließen Sie Ihre Augen. Die Übung wird ca. 15 Minuten dauern.

  • Rufen Sie nun in Ihrer Vorstellung das Bild Ihrer Lebenslinie hervor. Auf dieser stehen Sie in der Gegenwart. Vor Ihnen liegt Ihre Zukunft. Hinter Ihnen liegt Ihre Vergangenheit.
  • Fokussieren Sie Ihre Gegenwart. Welche Arbeit bzw. welche Situation verursacht in Ihnen den Zeitdruck und die Zeitnot. Stellen Sie sich diese vor. Spüren Sie Ihrem Zeitdruck nach. Wie fühlt sich dieser an? Wo in Ihrem Körper spüren Sie ihn? Wie stark empfinden Sie diesen Zeitdruck?
  • Denken Sie an eine alltägliche Begebenheit, die Sie MORGEN durchführen werden. Sei es, wie Sie Kaffee trinken oder im Büro an einem Meeting teilnehmen. Gehen Sie in Ihrer Vorstellung auf Ihrer Lebenslinie soweit noch vorne, bis Sie diesen Zeitpunkt erreicht haben.
  • Blicken Sie von diesem Standpunkt zurück, d.h. betrachten Sie von dort Ihre „Gegenwart“. Wie wirkt von Ihrem Platz in der Zukunft Ihr Zeitdruck? Wie sehen und erleben Sie ihn? Hat seine Wirkung schon etwas nachgelassen? Konnten Sie sich von ihm distanzieren?
  • Stellen Sie sich nun ein alltägliches Ereignis vor, dass Sie in EINER WOCHE durchführen werden – wie Einkaufen, Kaffee trinken, Dokumente ablegen. Gehen Sie soweit auf Ihrer Lebenslinie nach vorne, bis Sie in Ihrer Zukunft an diesem Zeitpunkt angekommen sind.
  • Wenden Sie sich von diesem Zeitpunkt wieder zurück in Ihre „Gegenwart“. Wie empfinden Sie von diesem Zeitpunkt Ihren jetzigen Zeitdruck? Was hat sich für Sie verändert?
  • Stellen Sie sich schließlich ein alltägliches Ereignis vor, das in einem MONAT stattfinden wird – Sie gehen schlafen, Sie machen eine Pause bei der Arbeit. Gehen Sie auf Ihrer Lebenslinie noch weiter nach vorne, bis Sie diesen Zeitpunkt erreicht haben.
  • Blicken Sie von diesem zeitlichen Standort zurück in Ihre „Gegenwart“. Wie erleben Sie von dort Ihren Zeitdruck? Wie wirkt dieser Zeitdruck auf Sie?
  • Betrachten Sie von diesem Standort in Ihrer Zukunft in Ruhe Ihren jetzigen Zeitdruck. Sie haben nun einen sicheren zeitlichen mentalen Abstand geschaffen. Was können Sie durch diese Distanz erkennen und lernen? Was hat den Zeitdruck verstärkt? Wie sind Sie dem Zeitdruck begegnet? War der Zeitdruck überhaupt notwendig? Hatten Sie nicht alles im Griff? Haben Sie sich jedoch selbst unter Druck gesetzt, überlegen Sie, welche Erkenntnisse aus Ihrer Zukunft Sie mit in Ihre Gegenwart nehmen möchten.
  • Kommen Sie schließlich zur Gegenwart zurück. Öffnen Sie die Augen.

 

Tipp:

Sie können diese Übung auch während Ihrer Arbeit blitzschnell durchführen, wenn Sie wieder unter Zeitdruck geraten sollten. Schließen Sie kurz die Augen. Stellen Sie sich Ihre Lebenslinie vor und begeben Sie sich in Ihre Zukunft. Schauen Sie von dort schnell auf Ihren aktuellen Zeitdruck – und schaffen Sie so einen mentalen Abstand. Kehren Sie dann ins Heute zurück und lassen Sie Ihre Zeitnot und Ihren Stress los.

 

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