Höchste Erwerbstätigenzahl seit der Wiedervereinigung im 1. Quartal 2011

20. Mai 2011

Im ersten Quartal 2011 hatten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) rund 40,4 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 552.000 Personen oder 1,4 % mehr als vor einem Jahr. Diese Zahl stellt den höchsten Erwerbstätigenstand in einem ersten Quartal seit der Wiedervereinigung dar. Im Vergleich zum vierten Quartal 2010 sank die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2011 saisonal bedingt um 639.000 Personen (– 1,6 %). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, erhöhte sich dagegen die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal um 142.000 Personen oder 0,3 %.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen entwickelte sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich. In den Dienstleistungsbereichen (Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister) waren absolut gesehen weiterhin die größten Zuwächse zu verzeichnen: + 389.000 Erwerbstätige oder + 1,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Baugewerbe wies mit + 2,3 % (+ 49.000 Personen) die höchste Entwicklungsrate aus. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 114.000 Personen oder 1,5 %, im vierten Quartal 2010 waren es noch + 31.000 Personen oder + 0,4% gewesen. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei stagnierte die Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr.

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