Wenn Ihr Vorgesetzter unter Stress steht: 3 Tipps, wie Sie damit erfolgreich umgehen

17. September 2014

Auch Ihr Vorgesetzter gerät in Stress

Vorgesetzte sollten ruhig und besonnen handeln – auch in Stress-Situationen. Als Mitarbeiter wissen Sie es besser. Denn stand Ihr Vorgesetzter unter Stress, half nur eins: Augen zu und durch. Doch Sie können dies auch effizienter lösen.

 

Und zwar so, dass Sie dem typischen Stress-Verhalten Ihres Vorgesetzten entsprechend handeln. Schließlich reagiert jeder bei Stress anders. Eine Führungskraft ist dabei keine Ausnahme. Je besser Sie als Mitarbeiter auf dieses Verhalten eingehen, umso leichter werden Sie mit Ihrem Vorgesetzten den Stress abbauen können. Denn eins muss nachdrücklich hervorgehoben werden: Sie werden den Stress Ihres Vorgesetzten immer – und oftmals auf direkte Weise – abbekommen.

 

Stressmanagement beim Vorgesetzten: 3 Tipps, wie es gelingt

Tipp 1: Nehmen Sie es niemals persönlich

Verankern Sie diesen Gedanken in Ihrem Gedächtnis. Denn so mancher Vorgesetzter, der in Stress gerät, wird aggressiv, faucht jeden an, kritisiert schnell und ohne Grund oder treibt alle an. Dies hat aber nichts mit Ihnen zu tun.

 

Tipp 2: Entwickeln Sie eine Strategie, die den Vorgesetzten auffängt

Blicken Sie hinter die Fassade Ihres Vorgesetzten, d.h. fragen Sie sich:

  • Was will er mit seinem Verhalten erreichen?
  • Was soll getan werden?
  • Weshalb steht er unter Druck?

Vielleicht muss eine Vorgabe des Unternehmens schneller umgesetzt werden als ursprünglich vorgegeben. Oder beim Projekt ist ein Problem aufgetreten, dass alles blockiert. Hören Sie deshalb aktiv zu, wenn Ihr Vorgesetzter jetzt hektisch Anweisungen gibt. Fragen Sie gezielt nach, um Missverständnissen vorzubeugen.

  

Tipp 3: Werden Sie aktiv

Passen Sie sich an – dem Tempo und nicht dem Ton. Denn Ihr Vorgesetzter will verständlicherweise die Ursache, die seinen Stress erzeugt, so schnell wie möglich beseitigen. Helfen Sie ihm dabei. Suchen Sie also seine Nähe, statt ihm aus dem Weg zu gehen. Übernehmen Sie Aufgaben. Klären Sie jedoch stets ab, ob Arbeiten, die bereits auf Ihrem Schreibtisch liegen, später abgeliefert werden können – und welche. Sonst riskieren Sie den einen Stress durch einen neuen Stress zu ersetzen. Und dies wäre kontraproduktiv.



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