Bank muss Fehlverhalten des Kunden für Kreditkartenmissbrauch nachweisen

12. Mai 2009

Ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts München erleichtert jetzt die Rückforderung fälschlich abgebuchter  Kreditkartenbeträge. Bestreitet ein Kunde die Abbuchung und widerruft die Überweisung, muss die Bank beweisen, dass entweder der Kunde selbst die Geschäfte getätigt oder einen Missbrauch seiner Kreditkarte zu verantworten hat. Anderenfalls muss sie dem Kunden den abgebuchten Betrag zurückzahlen. Eine Beweislastumkehr nach den Grundsätzen des Anscheinsbeweises kommt nicht in Betracht. Die bloße Behauptung, der Kunde habe durch ein Fehlverhalten die Abbuchung ermöglicht, reicht nichts aus – insbesondere, wenn noch viele andere Möglichkeiten denkbar sind (AG München, Urteil vom 16.02.2009  Az.: C 28708/08).

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