Coaching: Mitarbeiterförderung durch gezielte Aufgabenstellung

25. März 2011

Sie wollen die Fähigkeiten Ihres Mitarbeiters fördern? Dann achten Sie bei Ihrem Coaching auf eine klare Aufgabenstellung. Denn die vereinbarten Aufgaben sollen Ihren Mitarbeiter dem angestrebten Ziel näherbringen: Eigenständig an ihn delegierte Aufträge erledigen zu können.  

  Mitarbeiterförderung durch gezielte Aufgabenstellung

Die Kunst, die richtige Aufgabe zu wählen

Es gibt viele Aufgaben und damit Handlungsziele, die Sie in einem Coachingprozess erarbeiten und begleiten können - beispielsweise:

  • Die Prüfung von Prioritäten: Ihr Mitarbeiter soll erkennen, welche Aufgaben Priorität haben und diesen bei seiner Bearbeitung Vorrang einräumen.
  • Diskussion im Team: Der Teamleiter soll dem Team eine neue Vorgehensweise nahebringen und dies durch eine geführte Diskussion erreichen.
  • Kritische Projektbeurteilung: Der Mitarbeiter soll anhand von ausgearbeiteten Kriterien den Projektverlauf kritisch beleuchten und sich vergewissern, dass das Projekt auch die angestrebten Fortschritte macht.

 

Doch unabhängig davon, welche Aufgabe Sie dem Mitarbeiter durch das Coaching vermitteln wollen, müssen Sie auf zwei entscheidende Dinge achten: Die gestellte Aufgabe

  1. soll den Mitarbeiter im Rahmen seiner Möglichkeiten fordern.
  2. baut stets auf seinen vorhandenen Fähigkeiten und Selbsteinschätzungen auf.

 

Nur so können Sie eine größere Kompetenz bei Ihrem Mitarbeiter entwickeln. Deshalb ist es ganz entscheidend, dass Sie die richtige Aufgabe und Aufgabenstellung auswählen.

 

Stellen Sie für die Auswahl der Aufgabe die richtigen Fragen:

Bei Ihrer Vorbereitung:

  • Wie schätzen Sie die Fähigkeiten des Mitarbeiters ein?
  • In welcher Weise hat er Aufgaben bereits bearbeitet, auf die Sie nun aufbauen können?
  • Welcher Aufgabenbereich unterliegt ihm? Was erledigt er längst selbstständig?
  • Welches Wissen und Know-How bringt er mit?
  • Welcher Lerntyp ist er?


Während des Coaching-Gespräches:

  • Wie schätzt der Mitarbeiter selbst seine Fähigkeiten ein?
  • Welche Ängste oder Unsicherheiten zeigt er hinsichtlich der gestellten Aufgabe?
  • Auf welche mögliche Wissensdefizite weisen seine Fragen hin?
  • Welche Schritte zur Realisierung schlägt er selbst vor?
  • In welchen Bereichen wünscht er sich Unterstützung – von Ihnen oder einem Kollegen?

 

Ihre Ergebnisse zeigen Ihnen, welche Aufgaben Sie aktuell Ihrem Mitarbeiter erteilen können. Im Klartext: Passen Sie Ihre Aufgabenstellung an. Und stellen Sie so stets sicher, dass die Aufgabe für Ihren Mitarbeiter zu schaffen ist.



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