Business Helau: Nutzen Sie die Karnevalstage zur Kontaktpflege

19. Januar 2019

Gerade sind die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel vorbei, da steht bereits das nächste große Ereignis des Jahres in den Startlöchern: Die tollen Tage stehen vor der Tür und damit jede Menge gute Laune und Feierfreude.

 

In vielen Städten Deutschlands herrscht von Schwerdonnerstag bis Aschermittwoch absoluter Ausnahmezustand und vor allem Unternehmen, die ihren Sitz im Zentrum des Geschehens oder ganz in der Nähe haben, entschließen sich, in dieser Zeit des Jahres etwas kürzer zu treten oder die Arbeit sogar für einige Tage ganz ruhen zu lassen, da auch bei Geschäftspartnern, Kunden und Auftraggebern während der tollen Tage häufig nicht viel passiert.

 

Helau und Alaaf - Die Karnevalszeit ist so kommunikativ wie kaum eine andere im Jahr.

 

Dabei sind gerade Feste wie Karneval eine hervorragende Möglichkeit zur Kontaktpflege, die keineswegs ungenutzt bleiben sollte. Selten sind die Menschen so gut gelaunt und kontaktfreudig wie in der Karnevalszeit. Es ist zwar durchaus richtig, dass vielerorts die Geschäfte während der Karnevalstage eher ruhen, trotzdem können Sie die närrische Zeit mit ein wenig Vorbereitung hervorragend nutzen, um sich bei Ihren Geschäftskontakten in gute Erinnerung zu bringen und ein wenig Imagepflege zu betreiben. So wird Karneval für Sie und Ihr Unternehmen zu einer gut gelaunten Marketingkampagne:

 

Zeigen Sie Ihre humorvolle Seite

In der Karnevalszeit herrscht in einigen deutschen Regionen Ausnahmezustand und das bedeutet, dass einige Regeln, die sonst das ganze Jahr über Geltung haben, außer Kraft gesetzt werden. Vor allem im Businessbereich sollten Sie natürlich trotzdem nicht zu sehr über die Stränge schlagen, aber an Karneval dürfen Sie Ihre Geschäftspartner, Kunden und Auftraggeber gerne auch einmal mit Ihrer humorvollen Seite bekannt machen. Eine der bisherigen Geschäftsbeziehung entsprechende professionelle Distanz sollte immer gewahrt bleiben. Trotzdem kann es einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, wenn ein Unternehmen sich im Rahmen der Karnevalszeit einige regionale Sitten und Gebräuche zu Herzen nimmt und zeigt, dass es bei aller Professionalität auch zu feiern versteht.



 

 

So kann es beispielsweise eine nette Idee sein, internationalen Geschäftspartnern mit einem kleinen Karnevalsgruß die in Deutschland gepflegten Bräuche näher zu bringen und damit eine persönlichere und verbindlichere Beziehung aufzubauen. Gerade in Ländern, in denen das bunte Treiben völlig unbekannt ist, können Sie damit auf viel positive Resonanz stoßen. Auf der Internetseite brauchtum.karneval-info.de finden Sie beispielsweise viele interessante Hintergründe zu den Bräuchen rund um Karneval und Fasching, zur Geschichte des Festes und zu den Arten, wie die tollen Tage hierzulande begangen werden. Ein humorvoller Karnevalsgruß ist gleichzeitig eine schöne Möglichkeit, Geschäftskontakte darüber zu informieren, dass Ihr Unternehmen gegebenenfalls über die Karnevalstage geschlossen bleibt und deshalb nur eingeschränkt oder gar nicht erreichbar ist.

 

Doch Vorsicht

Humor ist immer Geschmackssache und sollte deshalb mit Bedacht eingesetzt werden. Spaß und gute Laune darf ein Karnevalsgruß durchaus vermitteln, sollte aber nicht zu albern und vor allem nicht vulgär gestaltet sein. Achten Sie bei der Auswahl der Motive und Inhalte auf eine geschmackvolle Mischung aus Karnevalsstimmung und Seriosität, damit Sie Ihr professionelles Image nicht aufs Spiel setzen.

 

Versüßen Sie Ihren Geschäftspartnern die Karnevalstage

Eine besonders nette Geste sind neben postalischen Karnevalsgrüßen ein paar süße Leckereien, die das Motto der tollen Tage aufgreifen. Versenden Sie doch ein paar echt karnevalistische Süßigkeiten oder ein paar Spezialitäten aus Ihrer Region und knüpfen Sie damit eine persönlichere und verbindlichere Geschäftsbeziehung. Mit personalisierten essbaren Werbeartikeln wird der Karneval so zu einer echten Marketingkampagne. Ein paar Anregungen zum Thema essbare Werbeartikel finden Sie hier. Unternehmenseigene Süßigkeiten zu Karneval sind übrigens auch eine nette Geste für die eigenen Mitarbeiter und versüßen auch dem eigenen Unternehmen die närrische Zeit.

 

Auch als Kamelle eignen sich Werbeartikel hervorragend. Kamellen werden während der Karnevalsumzüge von den bunt geschmückten Wagen geworfen oder von den Fußgruppen verteilt. Fragen Sie doch einmal bei den örtlichen Karnevalsvereinen nach, ob sie ein paar leckere Werbekamellen für Sie verteilen würden. Häufig sind die Organisatoren gerne dazu bereit, da die Wurfartikel und Give-Aways für die Karnevalsumzüge ganz schön ins Geld gehen können. Wenn Sie den Vereinen Ihre Werbeartikel kostenfrei zur Verfügung stellen, ziehen beide Seiten einen echten Gewinn aus der Vereinbarung und Sie erreichen mit dieser Werbekampagne Hunderte oder sogar Tausende von Menschen. So können Sie Ihr Unternehmen auf einfache und kreative Art und Weise bekannter machen. Werbeartikel, die auf diese Weise verteilt werden, sind auch gleich mit einem positiven Image verknüpft.

 

Ideal sind Werbeartikel, die einen Bezug zum Unternehmen aufbauen können und gleichzeitig das Karnevalsthema kreativ umsetzen. Lassen Sie sich von Marketingspezialisten im Bereich essbare Werbeartikel beraten.

 

Achten Sie auf regionale Gepflogenheiten

Karneval ist das Fest der Narren, sollte aber trotzdem auch mit dem nötigen Ernst begangen werden. Karneval und Fasching gehen auf eine lange Tradition zurück und die Sitten und Bräuche werden insbesondere von Vereinen mit sehr viel Respekt vor dem alten Brauchtum gepflegt. Hier sollten Sie unbedingt auf regionale Gepflogenheiten achten, um nicht in ein ungewolltes Fettnäpfchen zu treten. So gilt in Köln, einer der drei Hochburgen des deutschen Karneval, beispielsweise der Schlachtruf „Alaaf“, während die Närrinnen und Narren in Mainz und Düsseldorf mit „Helau“ grüßen. Dieser sprachliche Ausdruck von Brauch und Sitte sollte unbedingt respektiert werden, denn so mancher strenge Karnevalist in Köln fühlt sich ernstlich auf den Schlips getreten, wenn er mit „Helau“ begrüßt wird.

 

Sollten Sie die Karnevalstage nutzen, um mit Geschäftspartnern, Kunden und Auftraggebern in Kontakt zu treten, informieren Sie sich zunächst darüber, ob in der jeweiligen Region Karneval oder Fasching gefeiert wird und welche Sitten Sie unbedingt berücksichtigen sollten, um den richtigen Ton zu treffen.

 

Tipp:

Am Altweiber-Donnerstag ist es im Rheinland üblich, dass die Möhnen – die alten Weiber – den Herren der Schöpfung die Krawatte abschneiden und ihre Trophäen mit Stolz umhertragen oder im Büro an die Wand hängen. Sollten Sie also an diesem Tag einen Geschäftstermin in einer Karnevalshochburg planen, wählen Sie eine Krawatte, die Sie entbehren können.

 

Ebenso wichtig ist es übrigens, Kontakten in nicht karnevalistischen Gegenden nicht allzu sehr mit der eigenen Feierstimmung auf die Nerven zu gehen. Im Norden Deutschlands finden die tollen Tage beispielsweise wenig Berücksichtigung und eine allzu karnevalistische Stimmung kann dort durchaus auf Befremden stoßen.

 

In diesen Regionen Deutschlands werden Karneval und Fasching gefeiert:

  • Rheinhessen
  • Südhessen
  • Rheinland
  • Münsterland
  • Franken
  • Lausitz

 

Die absoluten Karnevalshochburgen sind Köln, Düsseldorf und Mainz. In diesen Städten steht der Karneval von Schwerdonnerstag (Weiberfastnacht) bis Aschermittwoch über allem. Wundern Sie sich also nicht, wenn während der tollen Tage dort niemandem der Sinn nach Business steht. Falls Sie selbst nicht karnevalistisch eingestellt sind oder aus einer Region kommen, in der das Fest nicht gefeiert wird, gönnen Sie Ihren Geschäftspartnern trotzdem den Spaß. Zeigen Sie Verständnis und wünschen Sie allen Närrinnen und Narren eine gute Zeit. 

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