Rede: Rhetorische Frage fesselt die Zuhörer

8. August 2011

Reden Sie – und setzen Sie die rhetorische Frage als Kommunikationsmittel ein

Die rhetorische Frage als Kommunikationsmittel bietet Ihnen in Ihrer Rede viele Vorteile.

 

rhetorische Frage als Kommunikationsmittel

Denn eine rhetorische Frage

  • fasst kurz und knapp den Schwerpunkt eines Themenpunktes zusammen.
  • fordert den Zuhörer auf, sich mit der Frage – und somit mit Ihrem Thema - zu beschäftigen.
  • spricht jeden direkt an.
  • erwartet keine Antwort, d.h. die Antwort geben Sie in Ihrer Rede.
  • unterstützt Sie dabei Ihre Rede auf interessante und ansprechende Weise zu strukturieren.

 

Rhetorische Frage Beispiel: Sensibilisieren Sie sich für den feinen Unterschied

Damit Sie ein Gespür dafür erhalten, welchen Nutzen Sie durch dieses Kommunikationsmittel erhalten, gibt es ein Beispiel, das den Unterschied schnell verdeutlicht.


Drei rhetorische Fragen zur Einleitung Ihrer Rede:

„Wie sieht unsere Teamentwicklung aus? Wie zufrieden sind wir mit diesem Resultat? Was müssen wir noch verbessern, um unsere Zufriedenheit zu erhöhen?“



Üblicherweise würden Sie so beginnen:

„Unsere Teamentwicklung steht im Mittelpunkt meiner Rede. In dieser will ich sowohl unsere aktuelle Situation, als auch unsere Zufriedenheit beschreiben. Und natürlich aufzeigen, welche Maßnahmen und Schritte wir alle einleiten sollten, damit wir unsere Zufriedenheit zukünftig erhöhen können.“  

Beide Einleitungen beschäftigen sich mit dem gleichen Thema. Doch der Einsatz der rhetorischen Fragen bringt alles schnell und dynamisch auf den Punkt, während der konventionelle Einstieg langatmig erscheint.

 

Testen Sie es selbst. Schreiben Sie einige Ihrer Einleitungen einmal um. Verwenden Sie als Einstieg drei rhetorische Fragen. Lesen Sie beide Anfangsfassungen einem Kollegen vor und achten Sie dabei auf seine Reaktionen.

 

Mein Tipp:

Leiten Sie jeden Abschnitt Ihrer Rede auch mit einer rhetorischen Frage ein. Und geben Sie dann die Antwort. Achten Sie allerdings auf eins: Bei der rhetorischen Frage gibt es keinen Blickkontakt. Schauen Sie über die Köpfe Ihres Publikums hinweg, damit sich kein einzelner Zuschauer ermuntert fühlt, Ihnen zu antworten.



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