Kongruente Kommunikation: Was sagt Ihre Körpersprache?

26. März 2014

Kongruente Kommunikation: Verbale und nonverbale Sprache in Harmonie

Nicht erst bei Streit oder Konflikten im Büro sollten Sie Ihre Kommunikation beachten. Auch in täglichen Situationen ist es ratsam, zu prüfen, ob Sie eine kongruente Kommunikation führen.

Definition: Eine kongruente Kommunikation ist laut Definition die Übereinstimmung der verbalen und nonverbalen Aussage.

 

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Denn nur in solchen Fällen wird Ihr Gesprächspartner Ihren Worten Glauben schenken können. Und seine Reaktion wird dann keine komischen Untertöne aufweisen, noch wird er sich in der Wortwahl vergreifen. Vielmehr entsteht eine respektvolle Atmosphäre, in der Sie in Ruhe miteinander reden können.

 

Fehlende kongruente Kommunikation: Hinterfragen Sie Ihre Körpersprache

Treten dagegen Dissonanzen – also Disharmonien – im Gespräch auf, fokussieren Sie einmal gezielt Ihre Körpersprache. Denn dieser schenkt Ihr Gegenüber viel mehr Glauben, als Ihrer verbalen Kommunikation. Gleichzeitig verrät Ihre Körpersprache viel über die Beziehungsebene, die zwischen Ihnen und Ihrem Gesprächspartner herrscht – ob nun generell oder auf die aktuelle Situation bezogen.

 

Machen Sie sich ein wenig mit der Psychologie der Kommunikation vertraut, indem Sie Ihren nonverbalen Signalen und Zeichen Beachtung schenken, um so eine Diskrepanz zu Ihrer verbalen Kommunikation zu entdecken:

  • Keinen Blickkontakt halten.
    Warum fällt es Ihnen schwer, Ihrem Gesprächspartner in die Augen zu schauen?

  • Arme verschränken, Zähne zusammen beißen.
    Wieso treten Sie aggressiv auf? Welche Kampfansage wollen Sie machen?




  • Nicht reagieren, sondern schweigen.
    Was wollen Sie damit erreichen? Was wollen Sie verschweigen? Wieso ignorieren Sie die Aussage Ihres Gegenübers?

  • Distanz zum Gesprächspartner schaffen.
    Warum treten Sie einen Schritt zurück? Was soll die Distanz bewirken?

  • Den anderen unterbrechen.
    Ist nur Ihr Wort wichtig? Wollen Sie dem anderen das Recht zu sprechen verweigern?

  • Emotional werden.
    Was hat Sie so aufgebracht? Was hat Sie so erschüttert?

  • Mit den Fingern trommeln.
    Was macht Sie so ungeduldig? Was nervt Sie gerade?

 

Sobald Sie Ihre persönlichen nonverbalen Signale wahrnehmen und hinterfragen, können Sie die Kommunikation auf eine andere Ebene verlagern.

  

Sprechen Sie, wenn Sie es wollen und es sich gegenüber Ihrem Gesprächspartner erlauben, die tieferliegenden Aussagen Ihrer Körpersprache an – beispielsweise, wenn Sie einen Schritt zurücktreten „Hier stimme ich nicht mit dir überein. Ich bewerte den Sachverhalt ganz anders…“ Stellen Sie auf diese Weise wieder eine kongruente Kommunikation her.

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