Probleme: Effektivere Lösungen dank der 5x Warum-Fragen-Methode

11. Januar 2019

Ob nun die Maschine stehen bleibt, eine Aufgabe nicht rechtzeitig erledigt wird oder ein Kunde zulange in der Warteschleife bleiben muss – jedes Problem hat seine Ursache. Für die Lösungsfindung ist es entscheidend, die Ursache zu erkennen. Deshalb wird es für Sie selbstverständlich sein, nach der Ursache zu fragen – und zwar mit der Frage „Warum?“.  

 

Effektivere Lösungen dank der 5x-Warum-Fragen-Methode      

Schnell ist eine Antwort gefunden wie beispielsweise, dass die Sicherung wegen Überlastung durchgebrannt war und dadurch die Maschine stehen blieb. So macht sich der Mitarbeiter ans Werk und tauscht die Sicherung aus. Diese Schnell-Lösungen haben einen Vorteil: sie sind schnell. Nur auf längere Sicht kosten sie viel Zeit, denn etliche Probleme kehren wieder – sie sind wahre Wiederholungstäter.

 

Fragen Sie deshalb ab heute nicht einmal „Warum?“, sondern gleich 5x!

Oft liefert nämlich die erste Antwort nicht die wahre Problemursache.

Ein Beispiel veranschaulicht Ihnen den Vorteil, den Sie durch mehrmaliges Hinterfragen erhalten.



Problem: Aufgabe wurde nicht rechtzeitig erledigt

Frage 1: „Warum wurde die Aufgabe nicht rechtzeitig erledigt?“

Antwort 1: „Die Kollegin in der technischen Abteilung hat die Daten zu spät geliefert.“

Frage 2: „Warum hat die Kollegin die Daten zu spät geliefert?“

Antwort 2:  „Sie hat die Akte mit der Anfrage erst gestern bearbeiten können.“

Frage 3: „Warum hat sie die Akte erst gestern bearbeiten können?“

Antwort 3: „Sie war mit anderen Arbeiten ausgelastet.“

Frage 4: „Warum war sie mit anderen Arbeiten ausgelastet?“

Antwort 4: „Es gab einen personellen Engpass.“

Frage 5: „Warum gab es einen personellen Engpass?“

Antwort 5: „Eine andere Kollegin ist in Urlaub, ein weiterer Kollege ist krank. Sie muss die Aufgaben für drei Personen erledigen.

Die Lösung nach der ersten Antwort hätte sicherlich die Verbesserung der Kommunikation vorgesehen. Antwort  Nr. 5 führt zu einer völlig anderen Lösung: Die Aufgaben müssen neu aufgeteilt oder eine Aushilfe eingestellt werden.



Wie es Ihnen gelingt, den täglichen Anforderungen als Führungskraft mit Optimismus, Klarheit, Offenheit, Dankbarkeit, Mut, Herz und Vertrauen zu begegnen, verrät Ihnen Antje Heimsoeth. mehr
Als Führungskraft müssen Sie Mitarbeiter für schlechte Leistungen oder Fehler kritisieren. Allerdings dürfen Sie diese Kritik niemals delegieren. Erfahren Sie jetzt, warum. mehr
Die Arbeitswelt hat sich drastisch verändert. Dennoch halten sich so manche Märchen hartnäckig, wie der Chef am besten gemanagt werden sollte. Zeit, endlich die Regeln neu zu definieren und so der eigenen Karriere wieder mehr „Wind in die Segel“ zu... mehr
Jeder Marke werden Eigenschaften zugeordnet. Mitarbeiter müssen diese Eigenschaften leben, da Kunden erwarten, diese Marken-Eigenschaften auch im Unternehmen wiederzufinden. mehr
In der heutigen Episode von Akquise to go verrät Ihnen Christina Bodendieck, welche 3 Gründe Ihren potentiellen Kunden hindern, bei Ihnen zu kaufen und natürlich auch, was Sie tun können um das zu ändern. mehr