Abschied von 7 Prozent – Kunsthandel muss sich auf höhere Mehrwertsteuer einstellen

27. April 2012

EU-Kommission fordert Abschaffung ermäßigter Mehrwertsteuer

Dem Kunsthandel in Deutschland droht ein höherer Mehrwertsteuersatz. In der Branche gilt bisher ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 7 %. Ein Vertreter der Bundesregierung bestätigte am Mittwoch im Finanzausschuss, dass die EU-Kommission die deutsche Regelung als zu weit gefasst ansehe und Einschränkungen fordere. Das habe zur Folge, dass im Handel mit Kunstgegenständen künftig 19 % Umsatzsteuer erhoben werden müssten. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz könnte nur noch für Künstler gelten, die ihre Kunst direkt verkaufen. Eine entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes (UStG) sei unumgänglich. Die Bundesregierung berate derzeit über Ausgleichsmaßnahmen für den Kunsthandel. Wie diese Maßnahmen konkret aussehen sollten, sei  eine Entscheidung des Gesetzgebers.

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