Raunächte: Beste Zeit, die eigenen Dämonen zu umarmen

27. Dezember 2012

Raunächte: Die Mythen und Bräuche der zwölf heiligen Nächte für sich nutzen

Der Zeit zwischen Weihnachten – 25. Dezember – und dem Tag der Heiligen Drei Könige – 6. Januar - wird innerhalb des europäischen Brauchtums eine besondere Bedeutung zugemessen. Es sind die Raunächte oder auch die zwölf heiligen Nächte, die als eine Zeit der Geisteraustreibung gelten. Denn in dieser Zeit soll die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein.

Beste Zeit, die eigenen Dämonen und inneren Schatten zu umarmen 

Und so sind manche Bräuche entstanden, wie das Perchtenlaufen, bei dem mit einer Glocke die bösen Geister des Winters vertrieben werden, oder das Feuerwerk an Silvester, das auch durch den Lärm und das Böllern böse Unholde fernhalten soll. Doch diese Bräuche lassen sich auch für eine persönlichere Ebene: Die eigenen Dämonen zu entdecken. Oder den inneren Schatten, der ja in der Psychologie nach C.G. Jung als das definiert wird, „was der Mensch nicht sein will“, wahrzunehmen und zu umarmen – und dadurch zu vertreiben.

 

Raunächte: Heißen Sie Ihre Dämonen und inneren Schatten willkommen


Tipp 1: Das Störende des anderen als Spiegel entdecken

Eigenschaften und Verhaltensweisen, die Sie bei anderen irritieren, gar ablehnen, deuten meist auf die eigenen inneren Schatten hin. Listen Sie einmal auf, was Sie an anderen stört. Prüfen Sie anschließend, ob dies vielleicht Eigenschaften sind, die Sie an sich selbst ablehnen. Hinterfragen Sie Ihre ablehnende Haltung. Überlegen Sie, wie Sie diese Eigenschaft annehmen und integrieren können.

 

Tipp 2: Dem inneren Kritiker lauschen

Die Aussagen Ihres inneren Kritikers weisen auf Bereiche hin, die Sie an sich selbst geringschätzen. Klären Sie, welchen Ursprung diese Selbstkritik hat und ob sie wirklich gerechtfertigt ist.

 

Tipp 3: Verdrängte Eigenschaften und Bedürfnisse

In manchen Momenten spüren Sie ein ganz konkretes Bedürfnis: Sie würden gerne in diesem Augenblick ganz anders sein. Vielleicht endlich einmal dem anderen die Meinung sagen. Oder weniger lieb sein. Hier stoßen Sie auf einen Dämonen, der gerne sein möchte, aber der nicht sein darf – aus welchen Gründen auch immer. Überlegen Sie, wie Sie sich selbst die Erlaubnis erteilen können, diesen Schatten leben zu dürfen.

 



 

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