Negatives Selbstbild in ein positives Selbstbild wandeln

24. August 2012

Negatives Selbstbild minimiert Selbstwertgefühl

So manche Eigenschaft, die Sie besitzen, beeinflusst Ihr Selbstbild leider zum Nachteil. Ob Sie nun schüchtern sind, sich schlecht durchsetzen können oder zu schnell aggressiv reagieren, Sie werten diesen Charakterzug ab. Als Folge leidet Ihr Selbstbild. Denn es entsteht ein negatives Selbstbild, das Ihr Tun, Ihr Auftreten und Ihr Handeln stark prägen kann. So stark, dass Ihr Selbstbewusstsein und Ihr Selbstwertgefühl sinkt. Lassen Sie deshalb Ihr negatives Selbstbild los – mit der folgenden Übung gelingt Ihnen dies.

 

Negatives Selbstbild fallenlassen, positives Selbstbild willkommen heißen: Machen Sie sich bei beiden die Vorteile und Nachteile bewusst – 4 Schritte

http://www.business-netz.com/Selbstmanagement/Selbst-und-Zeitmanagement-Stress-abbauen

Schritt 1: Eigenschaften, die ein negatives Selbstbild auslösen auflisten

Notieren Sie alle Eigenschaften, die Ihnen spontan einfallen, die in Ihnen ein negatives Selbstbild entstehen lassen. Fixieren Sie dabei auch, welche Auswirkungen, diese nach Ihrer Meinung hat und zu welcher Überzeugung Sie deshalb gekommen sind. Beispiel: Meine mangelnde Durchsetzungsfähigkeit lässt mich wie ein Weichei erscheinen.

 

Schritt 2: Die Vorteile und Nachteile benennen

Jede Überzeugung hat Vorteile und Nachteile. Auch Ihre Überzeugung, die Sie an die jeweilige Eigenschaft knüpfen. Machen Sie sich deshalb die Vorteile und Nachteile bewusst. Erstellen Sie eine Tabelle – und berechnen Sie anschließend den Prozentanteil der Vorteile und der Nachteile.

Beispiel:

Überzeugung: Meine mangelnde Durchsetzungsfähigkeit lässt mich wie ein Weichei erscheinen.

Vorteile dieser Überzeugung

Nachteile dieser Überzeugung

Ich treibe mich dazu an, meine Interessen knallhart und auf aggressive Weise zu vertreten.

Ich stehe bei Diskussionen und Verhandlung ständig unter Stress.

Durch mein aggressives Auftreten bemerken die anderen nicht, wie unsicher ich eigentlich bin.

Ich kann mich gar nicht mehr darauf konzentrieren, in welchen Punkten ich den anderen zustimmen könnte.

 

Meine Selbstachtung sinkt.

Berechnung der prozentualen Aufteilung - 5 Aussagenwurden notiert: 100 Prozent : 5 = 20

Prozente Vorteile: 40 %

Prozente Nachteile: 60%

Die Nachteile überwiegen

Höchste Zeit also dieses negative Selbstbild loszulassen.

 

Schritt 3: Eine positive Überzeugung formulieren

Bisher haben Sie Ihre Eigenschaft stets negativ bewertet. Erlauben Sie sich jetzt diese anzunehmen, denn sie gehört zu Ihnen. Bestätigen Sie diese Akzeptanz durch eine positivere Überzeugung, die Sie jetzt formulieren. Beispiel: Statt sich weiter zu sagen: Meine mangelnde Durchsetzungsfähigkeit lässt mich wie ein Weichei erscheinen bestätigen Sie sich mit Ihrer neuen positiven Überzeugung Eine starke Durchsetzungsfähigkeit lässt Kompromisse zu und sucht die Win-Win-Situation.

 

Schritt 4: Die Vorteile und Nachteile dieser positiven Überzeugung benennen

Stärken Sie jetzt Ihr positives Selbstbild. Machen Sie sich die Vorteile und Nachteile Ihrer neuen Überzeugung bewusst.

Überzeugung: Eine starke Durchsetzungsfähigkeit lässt Kompromisse zu und sucht die Win-Win-Situation.

Vorteile dieser Überzeugung

Nachteile dieser Überzeugung

Ich kann mich bei Diskussionen und Verhandlungen entspannen.

Ich muss etwas von meinen Zielen bzw. Wünschen aufgeben.

Ich kann mir genauestens überlegen, bei welchen Punkten ich auf meinem Standpunkt beharren möchte und bei welchen ich einen Kompromiss eingehen kann.

Ich muss auch die andere Seite sehen und respektieren.

Ich muss nicht länger aggressiv auftreten.

 

Ich kann den anderen entgegenkommen.

 

Ich sehe mich länger als Verlierer.

 

Meine Selbstachtung steigt.

 

Berechnung der prozentualen Aufteilung - 8 Aussagenwurden notiert: 100 Prozent : 8 = 12,5

Prozente Vorteile: 75 %

Die Vorteile überwiegen.

Prozente Nachteile: 25%

Ihre vielen Vorteile unterstützen Sie dabei, Ihr positives Selbstbild zu verankern. 



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