Behutsamer Rückblick: Bewusstes Nachfühlen und Nachspüren der Geschehnisse

29. Dezember 2012

Rückblick der behutsamen Art als Ritual etablieren

Der bevorstehende Jahreswechsel motiviert dazu, auch einmal einen Rückblick auf das sich dem Ende neigende Jahr zu werfen. Doch nicht allein dieses besondere jahreszeitliche Highlight sollte dazu verleiten, sich die Geschehnisse und Ereignisse, die Sie erlebt und die Sie beeinflusst haben, vor Augen zu führen. Vielmehr wäre es schön und sinnvoll, solch einen Rückblick als regelmäßiges Ritual zu etablieren.

Bewusstes Nachfühlen und Nachspüren der Geschehnisse liefert wichtige Erkenntnisse.

Denn ein behutsamer Rückblick schärft die eigenen Sinne. Sie nehmen bewusster wahr,

  • was von gestern noch im Heute nachhallt.
  • was Sie seit Tagen beschäftigt – ob negativ oder positiv.
  • was in Ihrem Herzen geblieben ist.
  • was Sie gedanklich (immer noch) beschäftigt.
  • welches gute (gestrige) Ereignis Ihnen Kraft gegeben hat und weiterhin Kraft gibt.
  • was Sie dagegen geschwächt hat.
  • wie Sie mit sich selbst und mit Ihrer Umwelt umgehen.

 

Durch solch eine Rückbesinnung beginnen Sie gezielt, sich selbst und Ihr Tun wertzuschätzen. Sie entdecken darüber hinaus, was Sie be-weg-t, d.h. welche kleinen Ereignisse Ihren Weg (mit) bestimmen. So können Sie, falls es notwendig ist, Ihre Weichen für Ihre Ziele besser justieren.

 

Behutsamer Rückblick als Ritual: 3 Schritte


Schritt 1: Reservieren Sie sich einen festen Termin

Ob einmal im Monat oder bei der täglichen Planung Ihres nächsten Tages, setzen Sie sich einen festen Termin für Ihren Rückblick. In der Regel reichen 15 Minuten dafür aus.

 

Schritt 2: Nachfühlen und nachspüren

Rufen Sie sich Ereignisse des vergangenen Tages oder der vergangenen Zeit in Erinnerung. Dabei geht es jetzt weniger darum, diese zu analysieren, sondern nachspüren bzw. nachfühlen ist gefordert. Richten Sie Ihren emotionalen Fokus auf folgende Fragen:

  • Was löst dieses konkrete Ereignis jetzt in Ihnen emotional aus?
  • Welche emotionale Bewegung wird immer noch verursacht?
  • Wie beeinflusst diese emotionale Bewegung Ihr heutiges Tun?



 

Schritt 3: Lernen Sie daraus

Halten Sie wichtige Erkenntnisse unbedingt schriftlich fest. Überlegen Sie, was Sie aus Ihren Erkenntnissen lernen können. Vielleicht haben Sie Kraftquellen entdeckt, die Ihnen bisher wenig bewusst waren. Aktivieren Sie diese zukünftig. Vielleicht haben Sie jedoch auch Krafträuber entdeckt, für die Sie jetzt eine Lösung finden sollten, damit diese zukünftig nicht mehr auftreten.

 

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