Ganz einfach - Sitzordnung entscheidet über den Erfolg Ihrer Meetings

29. Januar 2019

Störenfriede und Dauerredner beherrschen viel zu oft Ihre Meetings. Mit der Folge: Einige Teammitarbeiter kommen kaum zu Wort oder verstummen ganz. Ändern Sie dies – schaffen Sie eine Sitzordnung, die positive Kommunikationsdynamiken freisetzt.

 

Teamsitzung

 

Zwar ist dies eine Maßnahme, die wohl eher bei formellen Meetings, bei denen Personen aus unterschiedlichen Firmen oder Zweigniederlassungen zusammenfinden, praktiziert wird. Doch auch für Ihre Teambesprechungen bieten sich Sitzordnungen an. Denn Sie werden so zum Kommunikationsstrategen:


  • Platzieren Sie besonders aktive und dominante Mitarbeiter so weit auseinander als möglich. Zwischen diese Aktiven setzen Sie stillere Mitarbeiter, damit diese sozusagen mitgerissen werden.
  • Streithähne und Störenfriede setzen Sie dagegen gerade nebeneinander oder höchstens durch einen Teilnehmer getrennt. Sie heben so die berüchtigte Streitachse auf, bei denen dann Auseinandersetzungen quer über den Tisch ausgetragen werden.
  • Wählen Sie wenn möglich eine runde Sitzordnung. Falls es keinen runden Tisch gibt, überlegen Sie, ob der Besprechungsraum nur bestuhlt wird. Der Vorteil: Jeder kann wirklich jeden sehen und so besser aufeinander reagieren.
  • Setzen Sie Mitarbeiter, die gerne Killerphrasen äußern und solche, die schnell positiv reagieren, so zueinander, dass sich eine schräge Achse bildet. Dadurch bilden Sie einen Puffer zwischen den unterschiedlichen Meinungen. Und Sie binden die anderen Mitarbeiter aktiv in die mögliche Diskussion mit ein.
  • Platzieren Sie Mitarbeiter, die eher still und zurückhaltend auftreten, nah bei sich. Sie können so bestens Blickkontakt halten, der diese ermuntert auch etwas zu sagen.


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