Prokrastination besiegen: Wie selbst der Drucker helfen kann

6. Februar 2015

Drucker helfen bei Aufschieberitis? 

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts innofact zählt die Bearbeitung von Papier zu den nervigsten Arbeitsprozessen im Büro. 27 Prozent der Befragten bezeichnen die Suche nach Dokumenten als hinderlich, während 17 Prozent Abstimmungs- und Korrekturprozesse zur größten Zeitverschwendung zählen. Kostbare Zeit beim Sichten vom Dokumenten-Wirrwarr zu vergeuden, stellt besonders für Menschen eine Gefahr dar, die lästige Arbeit auf der Prioritätenliste gerne mal hinten anstellen.

 

 #69026443 - Pile of documents on desk stack up high waiting to be managed.© casanowe Foto: © casanowe 

 

Bindet man seine Umgebung effektiv in die Arbeitsprozesse ein, kann durch ein bisschen Ordnung wieder Struktur geschaffen werden. Dabei mausern sich Gegenstände wie Drucker oder Scanner zu Helfern in der Not: Selbst ein einfacher Tintenstrahldrucker kann die Arbeitsorganisation erleichtern. Ob Druck von Etiketten oder der Terminkalender mit farbigen Highlights: Schnelle und einfache Lösungen helfen dabei, den Überblick zu behalten. Wer sich hauptsächlich auf Word oder PDF-Drucker beschränken möchte, kann auch ganz einfach auf einen Laserdrucker zurückgreifen. Die Patronen halten meist länger als herkömmliche Tintenstrahldrucker und drucken dafür auch gestochen scharf. Wer den Preisvergleich sucht: Viking.de bietet seinen Kunden eine lukrative Auswahl an Angeboten, die die Arbeit erleichtern und gleichzeitig dafür sorgen, dass trotzdem gespart werden kann.

 

Wenn alles auf Morgen verschoben wird

Prokrastination“ könnte das neue Unwort des Jahres 2015 werden. Unter Studenten ist der Begriff schon seit längerem bekannt und gilt als Fachwort dafür, unangenehme, schwierige oder langweilige Dinge einfach auf „Morgen“ zu verschieben. Umfragen zufolge leidet bereits jeder zweite Student unter den Folgen, mittlerweile bieten einige Universitäten auch Prokrastinationsambulanzen an, die Hilflose in schweren Minuten unterstützen sollen. Laut Schätzungen des amerikanischen Psychologen William Knaus, sind ca. 90 Prozent der College-Studenten vom zwanghaften Aufschiebeverhalten betroffen. Langfristig schadet die Aufschieberitis: akademischer und beruflicher Erfolg können darunter leiden und damit bleiben auch die depressiven Verstimmungen nicht fern. 



 

 

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Tipps für den Alltag

Wer verhindern möchte, in die „Aufschiebe-Falle“ zu tappen, der muss nur ein paar kleine Tipps befolgen:

  • Nach der Ursache forschen:
    Unterschiedliche Faktoren können zur „Aufschieberitis“ führen: Langeweile, Unsicherheit oder Perfektionismus können unnötig hemmen. Ist der Auslöser identifiziert, lässt sich der Teufelskreis leichter durchbrechen.

  • Deadlines und Zeitplan festlegen:
    Große Projekte in kleinere Ziele einteilen und Pufferzeiten einplanen. Damit gerät man nicht unter Zeitdruck.

  • Für den belohnenden Ausgleich sorgen:
    Wenn man auf die abgehakten To-Do’s Belohnungen folgen lässt arbeitet es sich umso effektiver. Eine Kaffee-Pause oder ein Plausch mit den Kollegen sorgt für die nötige Abwechslung

  • Lästige Aufgaben sofort erledigen:
    Aufgaben, die lästig aber schnell zu erledigen sind, sollten auf der To-Do-Liste immer oben stehen.
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