Verstehen Sie Ihren Vorgesetzten besser – mit dem Kommunikations-Decoder

6. Februar 2019

Die Kommunikation Ihres Vorgesetzten: Lernen Sie ihn besser verstehen

Schalten Sie bei den Mitteilungen Ihres Vorgesetzten einen Kommunikations-Decoder ein, wenn Sie das Gefühl haben: Er sagt das eine, meint das andere. Zum einen ist es wichtig, der eigenen Intuition – gerade auch innerhalb der Kommunikation – zu vertrauen. Zum anderen ist es noch wichtiger, dass Sie sich Klarheit verschaffen. Denn ansonsten treten womöglich Missverständnisse auf, die zu Fehlern führen können oder einen negativen Einfluss auf Ihre Karriere haben.

 

Deshalb ist in der Kommunikation mit Ihrem Vorgesetzten oftmals ein Kommunikations-Decoder von Vorteil. Die Infografik „The Boss Decoder“ hat schon die eine oder andere Aussagen Ihres Vorgesetzten für Sie übersetzt. Allerdings sollten Sie selbst beginnen, die Botschaften Ihres Vorgesetzten, bei denen Ihre Intuition aktiv wird, zu entschlüsseln.

 

 

Ihr persönlicher Kommunikations-Decoder: 3 Tipps, wie Sie die Aussagen Ihres Vorgesetzten besser verstehen

Tipp 1: Achten Sie auf alle Kommunikations-Kanäle

Innerhalb eines Gespräches wird auf zwei Ebenen miteinander kommuniziert: Der verbalen und der non-verbalen. Deshalb ziehen Sie nicht allein die Worte Ihres Vorgesetzten zu Rate. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit gerade bei Aussagen, die Sie nicht wirklich glauben können, auf seine Körpersprache. Widerspricht seine Körpersprache seinen Worten? Welches Signal empfangen Sie auf der non-verbalen Ebene? Was will Ihr Vorgesetzter Ihnen Ihrer Meinung nach wirklich mitteilen?

 

Tipp 2: Der „Habe-ich-Sie–richtig-verstanden?“-Trick

Hören Sie mehrere Botschaften aus seinen Worten, sprechen Sie Ihre Wahrnehmung ruhig aus. Fragen Sie „Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie …?“ Fordern Sie so Ihren Vorgesetzten auf, seinen Standpunkt zu präzisieren.

 

Tipp 3: Nutzen Sie Ihre Menschenkenntnis

Sie haben bereits lange genug mit Ihrem Vorgesetzten zusammengearbeitet, um sich ein Bild seiner Person gemacht zu haben. Ziehen Sie diese Einschätzung unbedingt heran, wenn Sie die Aussagen Ihrer Führungskraft hinterfragen. Denn nicht immer, versteckt sich hinter seiner Botschaft eine andere. Prüfen Sie mit Hilfe Ihrer Menschenkenntnis, ob die Worte zu dem Bild Ihres Vorgesetzten passen oder nicht. Und erst, wenn Sie dies verneinen, können Sie überlegen, was er eigentlich sagen wollte. 



Chefallüren können den Arbeitsalltag ungemein erschweren. Auch die eigene Motivation und Leistung leidet darunter. Allerdings sollten Sie sich damit nicht abfinden. Gehen Sie in die Offensive! Die 7 Tipps verraten Ihnen, wie Sie das schlechte... mehr
Chefmanagement ist manchmal eine Herausforderung. In diesem Video geben wir Ihnen Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit Ihrem Vorgesetzten. mehr
Sie benötigen ein Muster-Kündigungsschreiben für eine ordentliche Kündigung mit dem Grund: Beleidigung eines Vorgesetzten? Wir haben für Sie ein Kündigung-Muster - kostenlos! mehr
Ein Betriebsrat ist grundsätzlich verpflichtet, sich im Rahmen seiner Freistellung zur Erledigung von Betriebsratsarbeit beim Arbeitgeber abzumelden – das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden, Az.: 7 ABR 135/09. mehr
Es ist erstaunlich, wie unvorbereitet Aufsteiger ins Topmanagement oft in die für sie völlig neue Welt eintreten – und wie häufig sie am Anfang auf dem politischen Parkett der obersten Etage ausrutschen. Vermeiden Sie typische Fehler,wie z.B. mit... mehr