Lampenfieber ade! So vermeiden Sie die 3 schlimmsten Fehler

1. Februar 2011

Müssen Sie in Kürze vor versammelter Belegschaft das neue Projekt vorstellen? Sollen Sie auf einem Kongress eine Rede halten? Oder wollen Sie den Kunden durch eine Präsentation vom Produkt überzeugen?

 

Lampenfieber Ade!

In all diesen Situationen stehen Sie im Rampenlicht. Die Folge, mit der jeder dann zu kämpfen hat: Lampenfieber. Sorgen Sie deshalb für eine effektive Langzeit-Prophylaxe – und zwar bereits in Ihrer Vorbereitung. Denn hier stellen Sie nicht allein die Weichen, wie Sie Ihre Rede oder Präsentation aufbauen, sondern auch, ob Ihr Lampenfieber ausufern wird oder nicht. Im Klartext: Ihre Vorbereitung wirkt sich positiv auf Ihr Lampenfieber aus – wenn Sie die 3 gravierendsten Fehler unterlassen.

 

Bauen Sie Lampenfieber ab: 3 Fehler, die Sie nicht begehen sollten

Fehler Nr. 1: Die Vorbereitung starten, wenn es zu spät ist

Tappen Sie nicht in die Aufschieberitis-Falle. Starten Sie mit der Vorbereitung für Ihre Rede oder Ihre Präsentation so früh als möglich. Denn eine intensive Auseinandersetzung mit dem Inhalt, der zuhörer-freundlichen Redestruktur, den Erwartungen der Teilnehmer, dem Design und Erstellen der Präsentationsfolien verleiht Ihnen Sicherheit. Sie wissen, wovon Sie reden. Sie wissen, was Sie präsentieren. Und dadurch hat Ihr Lampenfieber keine Chance in Panik umzuschlagen.

 

Fehler Nr. 2: Keine Puffer- und Revisionszeiten bei der Vorbereitung einplanen

Es gibt Stunden, an denen fällt es Ihnen schwer, sich auf die Formulierung für Ihre Rede zu konzentrieren. Oder Sie stellen frustriert fest, dass Ihr Arbeitsergebnis unzufrieden stellend ist. Sie beginnen zu streichen, zu verwerfen und umzuschreiben. Ein völlig normaler kreativer Prozess, der allerdings zu Stress – und damit zu erhöhtem Lampenfieber – führen kann, wenn Sie die Zeit für Ihre Vorbereitung zu knapp bemessen haben.

 

Fehler Nr. 3: Sich unzureichend über die Teilnehmer informieren

Das A und O einer guten Rede ist, sich auf die Teilnehmer einzustellen. Manches Mal wird dieser Aspekt jedoch ausgeblendet: „Ich will gar nichts über die Zuhörer wissen, das macht mich nur noch nervöser“. Die Ursache liegt weniger in der Ignoranz, als vielmehr in einer vorübergehenden Blockade, sich in die Teilnehmer einfühlen zu können. Geben Sie sich deshalb während Ihrer Vorbereitung ausreichend Zeit, diesen Empathie-Prozess zu aktivieren: Fragen Sie sich:

  • Was wissen Sie über diese Zuhörer?
  • Welche Zielgruppe wird bei den Teilnehmern wohl dominieren?
  • Welches Wissen werden diese Teilnehmer mitbringen?
  • Was kann der Veranstalter über die Zuhörer berichten?
  • Wo können Sie Informationen über diese Zielgruppe recherchieren?


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