Fastenzeit - Auch bei Ihrer Zeit können Sie Verzicht üben

18. Februar 2015

In der Fastenzeit soll Verzicht geübt werden. So mancher entsagt dann der geliebten Schokolade oder schaut kein Fernsehen oder fährt für eine Woche lang nicht mehr mit dem Auto. Richten Sie dieses Jahr einmal Ihren Fokus auf Ihre Zeit. Führen Sie ein konsequentes Zeit-Fasten durch – und entsagen Sie so mancher zeitraubender Angewohnheit.

 

 

 

Zeit-Fasten: Kleines Opfer mit großer Wirkung - 3 Tipps

 

Tipp 1: Hinterfragen Sie Ihren Umgang mit Ihrer Zeit

Analysieren Sie bewusst Ihr Zeitmanagement. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer zeitlichen Planung? In welchen Bereichen oder bei welchen Aufgaben entstehen immer wieder zeitliche Engpässe? Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie konsequent Aufgaben delegieren, statt diese selbst zu erledigen? Wann – und weshalb – fühlen Sie sich unter Zeitdruck?

 

Beleuchten Sie Ihre Antworten unter dem Aspekt Verzicht üben. Worauf könnten Sie in Ihrer zeitlichen Planung verzichten? Von welchen Aufgaben sollten Sie sich lossagen?

 

 

 

Tipp 2: Entdecken Sie zeitliche Einsparpotenziale

Listen Sie einmal alle Tätigkeiten auf, mit deren zeitlichen Ausführung Sie unzufrieden sind. Sei es die zu langen Meetings. Oder die Telefonate mit Kunden, die stets mehr Zeit kosten, als Sie dafür eingeplant haben. Oder so manches Mitarbeitergespräch, das sich in die Länge zieht. Überlegen Sie:

  • Welche Ursachen hat es, dass diese Tätigkeiten zeitlich ausufern?
  • Für welche Ursache tragen Sie alleine die Verantwortung?
  • Wie sind Sie bisher mit diesem verursachenden Auslöser umgegangen?
  • Welche neuen Strategien, wie beispielsweise Rückrufe zu bündeln oder mit einer Telefonat-Checkliste zu arbeiten, könnten Sie einsetzen, um auf zeitraubende Verhaltensweisen zu verzichten?

 

Tipp 3: Verzichten Sie auf unnötige Angewohnheiten

Durchleuchten Sie gezielt Ihren täglichen Ablauf. Welche Angewohnheit hat sich eingebürgert, die Ihnen außer Zeit zu stehlen, nichts Positives beschert? Entsagen Sie der jeweiligen Angewohnheit mindestens für eine Woche. Beginnen Sie, diese gewonnene Zeit mit für Sie nützlichen Tätigkeiten zu füllen.



Setzen Sie gezielt die richtigen Prioritäten bei Ihren Aufgaben und Ihrer Arbeit. Unterscheiden Sie zwischen wichtig und sinnlos. Dann gewinnen Sie auch Zeit. mehr
Sensibilisieren Sie sich dafür, wie Ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz Zeit verschwenden. Die Top-Ten-Aktivitätenliste verrät es Ihnen. mehr
Wollen Sie endlich mehr Zeit zu haben, sollten Sie prüfen, wofür Sie Ihre Zeit verwenden. Ein Zeittagebuch gibt Ihnen Aufschluss. mehr
Sind Sie der Überzeugung, morgen den Rest der Aufgabe bewältigen zu können, obwohl Sie gestern und heute gerade mal 20 Prozent dieser bearbeiten konnten? Oder neigen Sie eher dazu, in Stress zu geraten, weil Sie glauben, in der vorhandenen Zeit... mehr
Wenn Sie heute oft 60 Stunden und mehr in der Woche arbeiten, muss das nicht an Ihrem zu hohen Arbeitsaufkommen liegen. Oft ist auch mangelhafte Zeitplanung schuld. mehr