Studie: Bildungsferne junge Erwachsene bleiben in der Nähe der Eltern wohnen

6. April 2011

Die meisten jungen Menschen bleiben laut einer gestern veröffentlichten Studie des DIW Berlin bei Erstbezug einer Wohnung in der Nähe der Eltern und verlassen ihr vertrautes Umfeld nicht. Im Durchschnitt liegt ihre neue Bleibe gerade einmal 9,5 Kilometer entfernt vom Heim der Eltern. Jeder zehnte wagt sich sogar nur weniger als einen halben Kilometer weg. Dieses Ergebnis basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Besonders anhänglich sind demnach vor allem wenig gebildete Jugendliche aus bildungsfernen und ärmeren Familien. Drei Viertel von ihnen gründen ihren ersten eigenen Haushalt weniger als 20 Kilometer entfernt von den Eltern. Selbst wenn es in der Region an Arbeitsplätzen mangelt, ist das offenbar kein Grund, weiter weg zu ziehen, so der Leiter der Studie, Thomas Leopold . Vor allem junge Männer in Ostdeutschland seien stark im Ort ihrer Kindheit verwurzelt. Wesentlich mobiler sind dort die Frauen, die in der Regel besser ausgebildet sind als die jungen Männer. Diese fänden in ihren Heimatorten oft weder einen geeigneten Studien- oder Arbeitsplatz noch den passenden Partner.  Eine Ausnahme bilden Töchter, die bei alleinerziehenden Müttern aufgewachsen sind. Sie halten dem Wohnort ihrer Mütter eher die Treue als Söhne. 

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