BFH stellt klar: Studienkosten gelten nicht nur als Sonderausgaben

6. Juli 2009

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem vom Bund der Steuerzahler (BdSt) unterstützten Musterverfahren entschieden, dass Studienkosten nach einer bereits erfolgten Berufsausbildung nicht lediglich als Sonderausgaben gelten. Ein Steuerzahler hatte nach seiner Berufsausbildung ein Studium aufgenommen. Die Aufwendungen für dieses Studium wollte das Finanzamt nur als Sonderausgaben bis zu einem Betrag von maximal 4.000 € pro Jahr anerkennen. Der BFH war anderer Ansicht. Das Finanzgericht Niedersachsen muss nun die Sache erneut verhandeln. Ob die Entscheidung des BFH auch Indizwirkung für klassische Erststudienfälle, d. h. für die Aufnahme eines Studiums direkt nach dem Abitur, hat, kann erst nach Vorliegen der schriftlichen Urteilsgründe eingeschätzt werden (BFH, Urteil vom 02.07.2009, Az.: VI R 14/07).

Die Studienkosten der eigenen Kinder dürfen laut Finanzgericht (FG) Münster auch dann nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn sich die Kinder verpflichten, nach Abschluss eine bestimmten Zeit im elterlichen Unternehmen zu arbeiten. mehr
Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium ist heute kein Garant mehr für eine sichere Zukunft. Warum kontinuierliche Weiterbildung für Ihre Karriereentwicklung so wichtig ist, erfahren Sie hier. mehr
Der Weg zum Erfolg ist planbar. Stärken Sie dafür 10 Eigenschaften, damit Sie nach dem Studium Ihre Karriere auf Erfolgskurs bringen. mehr
Ein Skifahrer, der eine FIS-Regel nicht einhält und dadurch einen Skiunfall verursacht, unterliegt der vollständigen Haftung. Und das sind sie: die Verhaltensregeln der Piste. mehr
Ab 2012 gelten wichtige Neuregelungen im Steuerrecht. Arbeitnehmer und andere Steuerzahler können von einer besseren Berücksichtigung der Kinderbetreuungskosten, einer erhöhten Werbungskostenpauschale und einer Vielzahl der Vereinfachungen beim... mehr