Rechtsunsicherheit bei der Pendlerpauschale offiziell beendet

21. April 2009

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) informiert aktuell alle Steuerzahler über die gesetzliche Wiedereinführung der Pendlerpauschale. Die bis Ende 2006 geltende Regelung wird punktgenau und unbefristet wiederhergestellt. Damit können Pendler wieder ab dem ersten Kilometer die Entfernungspauschale von 30 Cent geltend machen. Aufwendungen für öffentliche Verkehrsmittel und Unfallkosten, die auf dem Weg von oder zur regelmäßigen Arbeits- bzw. Betriebsstätte entstehen, sind ebenfalls wieder zusätzlich zu berücksichtigen. Einkommensteuerbescheide für die Veranlagungszeiträume 2007 und 2008 gelten hinsichtlich der Pauschale nicht mehr als vorläufig. Die Bürger müssen innerhalb der einmonatigen Einspruchsfrist das Finanzamt informieren, wenn in einer Einkommensteuererklärung nicht erfasste Aufwendungen zusätzlich berücksichtigt werden sollen.

Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BGH) können Aufwendungen, die für die Betreuung und Versorgung eines Diensthundes entstehen, als Werbungskosten angesetzt werden. mehr
Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen zweimal am Tag vom Wohnort zur Arbeitsstätte fahren, können in ihrer Steuererklärung nur einmal die Entfernungspauschale als Werbungskosten geltend machen – ein weiterer Werbungskostenabzug ist nach einer... mehr
Leiharbeiter können nach einer Entscheidung des Finanzgerichts (FG) Münster die tatsächlichen Fahrtkosten als Werbungskosten steuermindernd geltend machen, weil die Entfernungspauschale von 0,30 € nicht gilt, wenn sie nur in einem Leihbetrieb... mehr
An den Arbeitgeber aufgrund eines arbeitsgerichtlichen Prozessvergleichs geleistete Aufwendungen kann ein Arbeitnehmer laut Bundesfinanzhof (BFH) als Werbungskosten absetzen mehr
Mit großer Spannung wurde die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Frage der Absetzbarkeit von privaten Steuerberatungskosten erwartet. Nun sind die Würfel gefallen: Private Steuerberatungskosten sind nicht als Sonderausgaben abzugsfähig. mehr