Schreibblockade überwinden: 3 Tricks, um richtig ins Schreiben zu kommen

19. Januar 2015

Texte schreiben: Wenn nur die Schreibblockaden nicht wären

Es gibt immer wieder etwas zu schreiben – und nicht nur Wissenschaftliches. Vom Aufsatz, der Hausarbeit über Berichte, Protokolle, Angebote bis hin zu Weihnachtskarten gibt es ausreichend Anlässe zu schreiben. Obwohl Ideen für den Text existieren, fällt es schwer, die Gedanken zu formulieren. Der Cursor blinkt und blinkt und blinkt, doch die Word-Vorlage bleibt leer. Ein weißes „Blatt“ starrt Ihnen entgegen. Und langsam verkrampft sich mental alles. Eine Schreibblockade baut sich auf. Denn nichts fällt mehr ein. So wird lieber schnell das Schreiben aufgeschoben, als sich mit dem leeren „Blatt“ (der Bildschirmoberfläche) anzufreunden.

 

Spitzerabfall 

 

Schreibblockaden sind nichts Außergewöhnliches. Jeder hat sie. Ein schwacher Trost, dies ist wahr. Nur heißt dies auch, es gibt Lösungen, wie Sie mit Ihren Schreibblockaden umgehen, sie gar überwinden können. Einige der Lösungen wieder richtig ins Schreiben zu kommen, lernen Sie sofort kennen. Legen Sie am besten gleich los, um Ihren Schreibfluss zu aktivieren.

 

Schreibblockaden überwinden: 3 Tricks, wie Sie Ihr Schreiben üben

Trick 1: Freies assoziatives Schreiben

Oft baut sich eine Schreibblockade auf, weil versucht wird, sofort die richtige Formulierung zu finden, die dann unverändert bis auf alle Ewigkeiten im Text stehen bleibt. Dies erzeugt einen ungeheuren Erwartungsdruck an Ihre Gedanken und Ihren Schreibstil. Bauen Sie deshalb gezielt den inneren Stress ab, indem Sie spielerisch Ihren Gedanken und dem Thema mental entgegengehen. Am besten gelingt dies mit dem freien assoziativen Schreiben.



Statt nun gleich komplette Sätze zu notieren, schreiben Sie Stichworte auf. Nehmen Sie einen leeren Bogen DINA4-Papier. Beginnen Sie mit einem Wort, das Sie am besten oben in die rechte Ecke schreiben. Reihen Sie an dieses assoziativ ein nächstes an – und so weiter, bis Ihnen nichts mehr einfällt. Nach und nach haben Sie auf diese Weise eine Wortschlange über Ihr Thema aufgeschrieben. Wenn Sie wollen, können Sie sogleich den nächsten Trick anschließen.

 

Trick 2: Der Gedankensprint

Greifen Sie ein Wort aus Ihrer Wortschlange heraus. Schreiben Sie zu diesem Stichwort unzensiert für drei bis fünf Minuten Ihre Gedanken auf. Achten Sie nicht darauf, ob Sie Worte wiederverwenden oder eine Formulierung nicht so recht gelingen will. Schreiben Sie einfach weiter. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf, d.h. Ihre Gedanken dürfen sich widersprechen, sich wiederholen, unausgegoren sein. Genießen Sie einfach die Freude, alles aufzuschreiben, was Ihnen zu diesem Wort einfällt.

 

Trick 3: Der fokussierte Themensprint

Der fokussierte Themensprint funktioniert ähnlich wie der Gedankensprint. Reservieren Sie sich fünf Minuten, in denen Sie zu einem Themenbereich Ihres Berichtes oder Ihrer Hausarbeit etwas schreiben möchten. Ziehen Sie, wenn Sie es wollen, Ihre Wortschlange und/oder Ihre Recherchen hinzu. Allerdings ohne sich dabei unter Druck zu setzen. Sie dürfen in diesen fünf Minuten von einem Punkt zum nächsten hüpfen, ohne schriftlich eine korrekte Verbindung zu formulieren. Sie dürfen Ideen verwerfen oder Neues mit einbauen. Sie dürfen alles – nur nicht mit dem Schreiben aufhören. Das Entscheidende ist, dass Sie sich durch den Themensprint Ihrem Thema nähern – und so Ihr weißes „Blatt“ füllen, als auch Ihre Schreibblockade überwinden. 

 

Noch nicht das richtige dabei?

Sie suchen noch weitere Anregungen gegen die Schreibblockade? Dann empfehlen wir Ihnen den Artikel von Der neue Mann 8 Tipps, um Deine Schreibblockade zu überwinden oder die Blogparade vom PR-Doktor Kerstsin Hoffmann, in der 26 bekannte Autoren, Blogger und Berufsschreiber ihre Tipps und Einblicke geben: Profi-Strategien gegen die Schreibblockade

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