Problemlösung mit der Wunder-Frage - Das funktioniert!

4. Juni 2010

 

Sind Sie bei Ihrer Problemlösung festgefahren? Haben Sie schon vieles probiert und dennoch ist die Situation unzufrieden stellend? Dann wird es Zeit, Ihre Perspektive zu weiten: Suchen Sie nach einem Wunder.

 

Denn dies löst innere Blockaden schnellstens auf. Sie orientieren sich bei der Suche nach einem Wunder nicht an der Realität, wie Sie sie sehen und erleben, sondern was Sie sich wünschen und erhoffen. Dieser Perspektivenwandel ändert mit einem Schlage Ihr Veränderungspotenzial, weil Sie nicht länger nach den Möglichkeiten Ausschau halten, die Sie in dieser Situation für umsetzbar halten. Sie orientieren sich an dem Außergewöhnlichen – eben an Ihrem ganz persönlichen Wunder.

 

Stellen Sie sich bei festgefahrenen Situationen und Problemen ab heute nur noch eine Frage:

„Angenommen über Nacht wäre ein Wunder eingetreten. Was wäre jetzt für Sie anders?“

Legen Sie sich am besten ein Wunder-Logbuch an. Notieren Sie, wie das Wunder für Sie konkret aussieht:

  • Woran würden Sie bereits beim Aufwachen merken, dass das Wunder eingetreten ist?
  • Wie würden Sie sich fühlen? Was würden Sie denken?
  • Wie würden Sie sich verhalten? Wie würde Ihre Umgebung auf Sie reagieren?
  • Wenn Sie ins Büro kommen: Was wäre dort anders? Was hätte sich an der Situation verändert? Wie hätte sich das Problem aufgelöst? Wie würden alle auf Sie reagieren? Wie würden Sie auftreten? Was würden Sie tun? Was würden Sie unterlassen?

Überlegen Sie sich anhand Ihrer Notizen,

  • was Sie für sich aus diesem Wunder für das Jetzt lernen können?
  • was würden Sie bereits beim Aufwachen ändern? Was, wenn Sie aufgestanden sind?
  • wie können Sie sicherstellen, dass sich das Wunder-Gefühl beim Aufwachen und für den Rest des Tages einstellt?
  • wie können Sie erreichen, dass Ihre Gedanken, die Gedanken sind, die Ihnen nach dem Wunder  durch den Kopf gegangen sind?
  • worauf sollten Sie bei Ihrem Verhalten den Fokus lenken – zu Hause, auf der Fahrt ins Büro und im Büro selbst?
  • auf welche Aspekte sollten Sie bei dem Umgang mit Ihren Kollegen oder Mitarbeitern achten?
  • wie können Sie es schaffen, gut mit sich umzugehen?

 

Mein Tipp:

Gehen Sie Ihre Wunder-Ideen durch. Wählen Sie die Ideen aus, die am vielversprechendsten ist. Machen Sie sich einen strategischen Schritt-für-Schritt-Plan, wie Sie diese Wunder-Idee umsetzen möchten. Arbeiten Sie in regelmäßigen Abständen mit Ihrem Wunder-Logbuch. Viele dieser Wunder-Ideen lassen sich umsetzen. Tun Sie es. Es lohnt sich.



Fällt es Ihnen manches Mal schwer Nein zu sagen? Biegt sich so Ihr Schreibtisch unter einem Mehr an Arbeit? Setzen Sie klare Prioritäten. Gewinnen Sie mehr Zeit. Trainieren Sie mit 3 Schritten das Nein sagen. mehr
Sich selbstständig zu machen ist meist verbunden mit einer hohen Selbstmotivation. Treten jedoch Probleme auf, kann diese schnell abrutschen. 3 Tipps verraten Ihnen, wie Sie Ihre Motivation dann wieder ankurbeln. mehr
Die Mangel-Mentalität glaubt an die Begrenztheit der Ressourcen. Deshalb fällt es schwer, eine Win-Win-Situation herbeizuführen. Entwickeln Sie deshalb lieber eine Überfluss-Mentalität. mehr
Fällt es Ihnen schwer, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sollten Sie zwei Dinge prüfen: 1. Haben Sie sich wirklich verpflichtet? und 2. Ist das Ziel für Sie noch relevant? mehr
Ob bei der Kundenakquise, im Bewerbungsgespräch oder bei einem Vortrag: Es geht in erster Linie darum, sich selbst als Mensch und als Persönlichkeit zu zeigen. Wie Sie leise überzeugen mit Ihrer Selbstpräsentation, das verrät Ihnen Natalie Schnack mehr