Die besondere Geldanlage mit Geschmack – exklusiver Whisky

22. Januar 2016

Wer bei der Geldanlage nicht unbedingt konventionelle Wege gehen möchte, kann in Whisky, Wein und andere Spirituosen investieren. Denn durch das außergewöhnliche Investment können ungeahnte Renditen erzielt werden. Allerdings müssen sich Anleger für ein erfolgreiches Geschäft zunächst mit dem Markt und den Besonderheiten von Wein, Whisky und Co. auseinander setzen. Nur wer sich auskennt, kann eine lukrative Investition tätigen. Insofern hat diese Geldanlage doch etwas mit herkömmlichen Optionen gemeinsam.

 

Geldanlage mit Geschmack - Whisky© razoomanetu - Fotolia.com

 

Warum lohnt sich diese Geldanlage?

Die Schuldenkrise, der schlechte Ruf von Banken und die Inflation machen Geldanlegern ihre Investition schwer. Schließlich soll diese möglichst viel Gewinn bringen und keine hohen Verluste erzielen. Experten raten daher in exklusive Sachwerte zu investieren, da diese einen größeren Schutz vor Wertverlust bieten. Neben Immobilien und Kunst können das auch edler Rotwein und Whisky sein. Der Grund dafür ist, dass besonders Whisky in den letzten Jahren an Beliebtheit deutlich zugelegt hat. Seltene und edle Destillate sind gefragt, wodurch sich beim Wiederverkauf hohe Preise erzielen lassen. Whisky und andere Spirituosen gehören zu den sogenannten emotionalen Investments und diese haben langfristig meist höhere Renditen als herkömmliche Sachwerte. Derzeit ist die Nachfrage nach Single Malt Scotch Whisky sehr hoch, die Absatzmärkte liegen vor allem in den großen Märkten China und Indien.



Worauf sollten Geldanleger achten?

Nicht jeder Whisky eignet sich für eine lukrative Investition. Experten raten folgenden Kriterien zu beachten:

  • Limitierung des Whiskys bei der Produktion (Flaschenzahl unter 10.000 Stück)
  • Qualität
  • Bekanntheit der Brennerei (Mitglied der Top 10)
  • Kaufpreis

 

Informieren können sich Anleger auch darüber, welche Brennereien mit ihren Produkten in den letzten Jahren hohe Erlöse einbringen konnten. Dazu gehören zum Beispiel Ardbeg, Bowmore, Lagavulin, Macallan und Springbank. Diese sind empfehlenswert, da ihre Whiskys Besonderheiten haben. Macallan bietet zum Beispiel Produkte, die 18 Jahre in Sherryfässern gereift sind. Ardbeg ist deswegen begehrt, weil die Brennerei regelmäßig limitierte Flaschen für Sammler herstellt. Diese sind zu Preisen unter 100 Euro erhältlich und bringen beim Wiederverkauf nach kurzer Zeit bereits das Drei- oder Vierfache. Allerdings heißt es „schnell sein“, denn diese Sammlerflaschen sind immer schnell ausverkauft.
Nach dem Kauf sollten Anleger auf die richtige Lagerung achten. Allerdings ist diese nicht so kompliziert wie beim Wein, der über die Jahre nachreift und für einen guten Geschmack bestimmte Bedingungen benötigt. Whisky dagegen wird beim Lagern weder besser noch schlechter. Der Korken schließt jedoch nicht so dicht wie bei Weinflaschen, da er ein Gebrauchskorken ist. Daher sollte der Whisky im Stehen und an einem dunklen Ort gelagert sowie vor Feuchtigkeit geschützt werden. Wichtig ist auch, dass die Originalhülse und das Etikett nicht verschmutzen, weil dies den Wert der Flasche mindern kann. Besitzt diese eine einfache Schraubkappe, ist ein regelmäßiges Nachziehen von Hand notwendig. Werden diese Punkte berücksichtig, kann ein Whisky bis zu zehn Jahren gelagert werden.

 

Empfehlungen für die Geldanlage „Whisky“

Wer sich noch nicht mit dem Markt und diesen besonderen Sachwerten auskennt, kann sich Hilfe bei Whisky-Investment-Beratern holen, die sich bei der Auswahl und dem Verkauf sehr gut auskennen. Informationen bieten auch Händler und Internetportale, die über besonders beliebte Sorten informieren und einen Preisüberblick bieten. Kaufen können Anleger exklusive Whiskys in speziellen Shops. Dort wird eine große Auswahl an Destillaten unterschiedlicher Brennereien aus verschiedenen Preiskategorien angeboten. Darunter sind auch solche, die jetzt bereits mehrere tausend Euro kosten.


Experten empfehlen, mit einer kleinen Beimischung zu anderen Geldanlagen zu beginnen, um das Verlustrisiko zu verringern. Auf diese Weise ist es auch kein Problem, wenn der Anleger nach einiger Zeit den Whisky doch lieber selbst trinken möchte. Spirituosen sind somit eine Geldanlage, die Spaß und Genuss bringen kann, und daher eine gute Möglichkeit, sein Geld einmal ungewöhnlich und ohne allzu großes Risiko zu investieren.

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