Beeinflussen Sie Menschen – Gewinnen Sie Freunde

5. Oktober 2009

Zwei ersterbenswerte Ziele nicht zuletzt für Führungskräfte: Einfluss ausüben und Ansehen gewinnen. Sowohl bei Mitarbeitern und Kollegen als auch im Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden können Sie damit viel Boden gut machen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie Menschen in Ihrem Sinn beeinflussen und sich dabei auch noch beliebt machen können.

Menschen beeinflussen - Freunde gewinnen 

Versetzen Sie sich in die Lage des anderen

 

Überlegen Sie sich, wie Sie sich in einer vergleichbaren Situation verhalten würden. Halten Sie sich vor Augen, was Sie empfinden und was Sie sich wünschen würden. Bevor Sie mit anderen zusammentreffen, sollten Sie sich diese Fragen ehrlich beantworten. Erfahrungsgemäß liegen Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen und die des anderen gar nicht so weit auseinander.

 

Expertenrat

Wenn ein Gesprächspartner sehr aufgebracht ist, können Sie die Situation am besten dadurch entschärfen, dass Sie Verständnis für seine Lage zeigen. Zeigen Sie vor allem bei Kundenreklamationen, aber auch bei Klagen von Mitarbeitern, die sich z. B. ungerecht behandelt fühlen, dass Sie die Erregung voll und ganz verstehen und umgekehrt sicher genauso reagieren würden.

 



 

Bringen Sie Ihre Mitarbeiter auf die richtigen Gedanken

Das haben Sie sicher auch schon erlebt: Mitarbeiter setzen eigene Ideen deutlich widerstandsloser um, als wenn diese von oben vorgegeben würden. Wenn Sie eine Leistungssteigerung von Ihren Mitarbeitern fordern, sollten Sie zunächst fragen, wie Sie diese dabei unterstützen können. Anschließend können Sie sie fragen, was Sie dafür erwarten können. Seien Sie sich sicher: Die Antwort auf diese Frage enthält alle Ziele, die Ihre Mitarbeiter in nächster Zeit hoch motiviert umsetzen werden.

Diese Methode eignet sich nicht nur zur Motivation der Mitarbeiter, sondern auch zur Überzeugung von Kunden. Machen Sie gezielt Vorschläge, die Ihren Gesprächspartner auf die richtigen Gedanken bringen.

 

 

Suchen Sie nach Übereinstimmung

Stellen Sie zu Beginn eines Gesprächs die Weichen in eine positive Richtung, indem Sie zunächst die Gemeinsamkeiten herausstreichen. Stellen Sie dann Fragen sie Ihr Gegenüber mit „Ja" beantworten muss. Damit können Sie das Unterbewusstsein auf Zustimmung „polen". Im Idealfall sagt Ihr Gegenüber kein einziges Mal „Nein".

 

 

Appellieren Sie an die Vernunft der Mitarbeiter

Wenn Sie Mitarbeiter nicht mit rationalen Argumenten überzeugen können, sollten Sie lieber auf deren inneren Werte vertrauen, als auf Ihr Recht zu pochen. Hören Sie sich die unterschiedlichen Standpunkte an. Versichern Sie ihnen dann, dass Sie von deren Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit überzeugt sind. Stellen Sie dann das gemeinsame Ziel (Wachstum der Firma etc.) heraus, das sich für alle Beteiligten zu erreichen lohnt.

 

 

Bieten Sie einen verlockenden Anreiz

Attraktiv sind entgegen anderslautender Meinungen weniger finanzielle Verlockungen - sie verpuffen nach kurzer Zeit wirkungslos. Dauerhaft wirken dagegen Transparenz, Anerkennung und Rücksichtnahme. Auf diese 3 Säulen stützt sich nämlich Vertrauen als oberstes Gebot Mitarbeitermotivation: Wenn Mitarbeiter den Vorgesetzten misstrauen, versagt jede Führungsstrategie.

 

 

Sprechen Sie Fehler indirekt an

Offene Kritik, auch wenn Sie diese noch so sachlich vortragen, wirkt oft verletzend. Mitarbeiter sind dann meist lustlos und frustriert. Nach indirekter Kritik können sie dagegen das Gesicht wahren und bleiben empfänglich für Verbesserungsvorschläge. Heben Sie dazu zuerst hervor, was an der jeweiligen Lösung gelungen ist, um dann Hinweise zu geben, wie es das nächste Mal noch besser wird: „Den Brief haben Sie sehr gut geschrieben. Wenn Sie beim nächsten Brief noch besser auf die Zeichensetzung achten, wird die Korrespondenz perfekt."

 

 

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