Optimale Warenpräsentation: 3 Tricks sorgen für eine gelungene Ladengestaltung

8. Mai 2013

Optimale Ladengestaltung und Warenpräsentation: 3 Kriterien sind zu erfüllen

Der größte Fehler, der bei der Ladengestaltung im Einzelhandel gemacht wird, ist: Die Ladenausstattung wird nur nach optisch-visuellen Aspekte ausgewählt.

 

Ladengestaltung und Warenpräsentation

Dahinter verbirgt sich die Annahme: „Fühlt sich der Kunde im Laden wohl, wird er auch etwas kaufen“. Leider wird dadurch zwar der (potenzielle) Kunde ins Geschäft gelockt, aber selten ein Kauf erzielt. Denn bei dieser vorrangig optischen Ladengestaltung wird übersehen – schlimmstenfalls vergessen - dass jeder Verkaufsraum 3 entscheidende Kriterien erfüllen muss: Der Verkaufsraum muss

  1. den Kunden mühelos durch das Sortiment des Geschäfts führen.
  2. das Kaufbedürfnis des Kunden wecken.
  3. ihn dadurch zu einer Kaufentscheidung führen.

 

Um diese Kriterien zu erfüllen, sollte begonnen werden, die Ladenausstattung unter marketingstrategischen Gesichtspunkten auszurichten. Denn entscheidend ist, auf welche Art innerhalb der Ladengestaltung die Warenpräsentation erfolgt. 

 

Richtige Ladengestaltung und Warenpräsentation sorgen für Umsatz: 3 Tricks


Trick Nr. 1: Verkaufsaktive Ladenzonen gezielt nutzen

Um bei der Warenpräsentation einen guten Umsatz zu erzielen, sollte das Sortiment aufgeteilt werden. Wichtige Waren, Produkte und Angebote sollten dabei so dargeboten werden, dass der Kunde diese mühelos in der Warenfülle wahrnehmen kann. Durch eine Platzierung in den verkaufsaktiven Ladenzonen wird dieses Ziel erreicht. Die verkaufsaktiven Ladenzonen sind:

  • rechte Wände – also Wände auf der rechten Seite des Kunden,
  • Auflaufflächen bei Richtungswechsel,
  • die Kopfseiten von Gondeln,
  • Kassenbereiche und
  • Gangbegrenzungen.



 

Trick Nr. 2: Verkaufsnegative Ladenzonen optisch präsentieren

In jedem Verkaufsraum gibt es auch die sogenannten verkaufsnegativen Ladenzonen, die kaum oder keine Kaufreize für den Kunden darstellen. Diese verkaufsnegativen Ladenzonen sind:

  • linke Wände – also Wände auf der linken Seite des Kunden,
  • der Eingangsbereich,
  • Mittelgänge,
  • Ecken,
  • Dunkelzonen
  • und die Nähe von Treppen.

 

Da natürlich keine Fläche im Geschäftsraum verschenkt werden kann, sollten diese Bereiche durch optische Kniffe dem Kunden nähergebracht werden. Solche Kniffe können sein:

  • Strahler oder eine besondere Beleuchtung.
  • Farbliche Gestaltung – beispielsweise eine farbliche Absetzung zum restlichen Raum.
  • Jegliche Dekoelemente, die zum Marketingkonzept und zur aktuellen Werbung passen.
  • Ausruhzonen für den Kunden.

 

Trick Nr. 3: Warenpräsentation nach den Griffzonen einteilen

Werden innerhalb des Verkaufsraums Regale für die Warenpräsentation eingesetzt, sollten unbedingt die Griffzonen beachtet werden. Denn jede Griffzone hat einen Einfluss auf das Kaufverhalten des Kunden und somit auf den Abverkauf. Dafür wird die Regalhöhe in vier Viertel geteilt:

  • die Vierviertelzone, oder auch Reckzone genannt, liegt oberhalb des Bereiches von 160 Zentimeter. In dieser Zone sollten Signal-Artikel zum Anlocken platziert werden, da der Kunde diese Höhe sehr gut aus der Ferne sichten und erkennen kann.
  • die Dreiviertelzone, oder auch der Bereich der Augenhöhe genannt, liegt innerhalb eines Bereichs von 120 bis 160 Zentimeter. Diese Höhe macht das Greifen nach der Ware besonders einfach. Deshalb ist die Dreiviertelzone die verkaufsstärkste Zone und kann einen Umsatz – Abverkauf – von bis zu 100 Prozent vorweisen.
  • die Zweiviertelzone, oder auch die Zone in Hüfthöhe genannt, liegt im Bereich von 80 bis 120 Zentimeter. Diese halbhohe Distanz ermöglicht noch ein bequemes Greifen nach der Ware, so dass in diesem Bereich ein Umsatz von bis zu 70 Prozent erzielt werden kann.
  • die Einviertelzone, oder auch Bückzone genannt, befindet sich im Bereich von 0 bis 80 Zentimeter. In dieser Zone kann nur ein Umsatz von bis zu 30 Prozent erreicht werden. 
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