Bildbearbeitung bei Bewerbungsfotos: Darauf sollten Sie achten

2. Dezember 2016

In Deutschland ist es zwar keine Pflicht, ein Bewerbungsfoto auf dem eigenen Lebenslauf zu platzieren, doch viele Experten raten dazu, da es schlichtweg persönlicher wirkt. Berücksichtigen Sie beim Knipsen des Bewerbungsfotos unbedingt Farbe, Outfit, Belichtung, Hintergrund und Gesichtsausdruck. Denn: Meist entscheiden die ersten sechs Sekunden über eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

 

Darauf sollten Sie bei Ihrem Bewerbungsfoto achten 

 

Die Qualität des Fotos

Achten Sie zunächst auf die Qualität der Bilder. Wählen Sie möglichst einen schlichten und einfarbigen Hintergrund für das Bewerbungsfoto, so dass er nicht zu sehr ablenkt. Idealerweise eignet sich ein helle einfarbige Wand – sie verleiht dem Bild eine plastische, angenehme Tiefenschärfe. Fotos aus mehreren Perspektiven erhöhen übrigens die Wahrscheinlichkeit eines gelungenen Ergebnisses. Ebenfalls wichtig sind Körpersprache und Körperhaltung. Es gilt, sich möglichst gerade hinzustellen oder zu setzen. Sorgen Sie auch dafür, dass Fotograf und Fotografierter sich wohlfühlen, denn alles andere sieht man sofort.

 

Der richtige Bildausschnitt 

Wenn der Kopf und Ansätze des Oberkörpers zu sehen sind, ist der Bildausschnitt ideal für ein Bewerbungsfoto. Lächeln Sie für das Foto weder verbissen noch übertrieben. Dringend zu empfehlen ist außerdem ein Stativ für die Kamera. Nur so ist gewährleistet, dass das Foto des Bewerbers auch scharf wird. Verfügt man über kein Stativ, kann die Kamera auch auf einen Beistelltisch gestellt werden. Wichtig ist ein fester Untergrund in der richtigen Höhe.



Die persönliche Ausstrahlung des Bewerbers

Trotz aller Mühe und Anstrengung beim Schießen des Bewerbungsfotos durch Hobby- oder Profifotografen kann es vorkommen, dass das Foto des Bewerbers nicht ausreichend professionell fotografiert wurde. Doch gerade dieses Foto spielt bei Bewerbungen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Glücklicherweise kann das Bewerbungsfoto auf eine Art und Weise bearbeitet und retuschiert werden, dass es die Bewerberin oder den Bewerber vorteilhaft in Pose und Szene setzt. Wichtig hierbei ist, dass die persönliche Ausstrahlung des Bewerbers nicht verloren geht. Übertreiben Sie auch nicht mit der Bearbeitung – das wirkt künstlich und wenig glaubhaft.

 

Grundvoraussetzung für eine gelungene Bearbeitung ist ein aktuelles Bewerbungsfoto, das nicht gestellt oder aufgesetzt wirkt. Suchen Sie die Kleidung dafür passend zum zukünftigen Posten aus. Ein Großteil der anderen wichtigen Faktoren, die bedeutsam sind, können durch die Bearbeitung des Bildes realisiert werden - so beispielsweise durch eine natürliche Faltenretusche, die Anpassung der Hautfarbe sowie die Entfernung von Hautrötungen sowie kleinen Hautunreinheiten. Auf diese Art und Weise kann das Hautbild auf dem Bewerbungsfoto merklich verbessert werden.

 

Fliegende Haare zu entfernen stellt ebenfalls kein Problem dar. Verzichten Sie jedoch bei der Bildbearbeitung des Bewerbungsfotos auf eine starke Hautretusche und Faltenreduzierung, denn spätestens beim Bewerbungsgespräch fällt das sofort auf. Ebenfalls nicht empfehlenswert ist das Entfernen von markanten Muttermalen oder die Veränderung der Gesichtsproportionen inklusive Nase, Mund und Ohren. Schließlich handelt es sich beim Bewerbungsprozess nicht um einen Schönheitswettbewerb. Auf dem Foto sollten Sie möglichst entspannt und natürlich wirken.

 

Bildausschnitt und Tonwertkorrektur

Definieren Sie den Umfang der Bearbeitung, bevor damit begonnen wird. Mogeln Sie keinesfalls allzu stark. Im Falle kreativer Berufe wie Dirigent, Fotograf oder Architekt empfiehlt sich übrigens die Abkehr vom klassischen Bewerbungsfoto. Auch diese kann durch eine Bildbearbeitung mit einem guten und verlässlichen Bildbearbeitungsprogramm realisiert werden. Korrekturen roter Augen, eines ungünstigen Bildausschnitts oder grober, sichtbarer Hautunreinheiten gelten heutzutage als Standard.

 

Wichtig ist die richtige Auswahl des Bildausschnittes. Das Freistellungswerkzeug kann bei der Festlegung des optischen Mittelpunkts helfen. Auf diese Art und Weise wirkt die Person auf dem Bewerbungsfoto statischer. Neutrale Farben helfen dabei, das Foto des Bewerbers möglichst seriös und natürlich wirken zu lassen. Dies kann über eine Tonwertkorrektur erreicht werden. Der Trick bei der Hautfarbenvereinheitlichung übrigens besteht darin, Rottöne gelber und Gelbtöne röter erscheinen zu lassen. So entsteht ein Bewerbungsfoto, welches in der Personalabteilung des Traumunternehmens letztendlich genau so viel über die eigene Person aussagt wie ein Zeugnis. 

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