Stromverbrauch senken: Das eigene Büro energieeffizienter gestalten

17. Februar 2014

Stromkosten senken im Büro

Glaubt man aktuellen Prognosen für das Jahr 2014, wird der Strom für Privat- und Geschäftskunden erneut teurer. Da Strom eine für jeden Betrieb essentielle Ressource ist, bleibt die Frage, wie Sie das eigenen Unternehmen am besten auf die zu erwartenden Mehrkosten vorbereiten bzw. diese sogar abwenden.

 

Stromverbrauch senken im Büro 

Strom ja – aber nicht zu jedem Preis

Was für private Haushalte gilt, sollten Sie sich auch als Geschäftsführer zu Herzen nehmen: Der Wechsel des Stromanbieters kann Wunder wirken. Eventuell finden Sie in Ihrer Region einen Anbieter, der für die verbrauchte Kilowattstunde einen deutlich geringeren Betrag verlangt. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit, über den Bezug von Ökostrom nachzudenken. Das hat den Vorteil, dass Ihr Unternehmen ab sofort mit erneuerbaren Energien betrieben wird und deutlich umweltfreundlicher ist. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, dass Ihre Firma den auferlegten EEG-Zusatz nicht zu bezahlen braucht, was diese Bezugsart gleich um einiges attraktiver macht.

 



 

Den Stromverbrauch optimieren

Haben Sie bereits alle Vorkehrungen auf der einen Seite getroffen und einen Stromtarif bei einem guten Anbieter zum für Sie besten Preis-Leistungsverhältnis gefunden, bleibt Ihnen nun noch eine Möglichkeit: Suchen Sie nach Wegen, den Stromverbrauch im Büro bei der täglichen Arbeit zu minimieren und optimieren Sie die Abläufe entsprechend ressourcenschonend. Mit einigen wenigen Schritten können Sie Ihren Büroalltag energieeffizienter gestalten und dabei bares Geld sparen, was Sie dann an anderer Stelle wieder sinnvoller investieren können.

 

Das fängt natürlich bei einer realistischen Einschätzung der Lage an: Sie wollen, dass Ihre Mitarbeiter auf ihren Computern nur die gängigen Office-Anwendungen sowie das Internet nutzen, dann benötigen Sie auch nur Hardware, welche diese Zwecke erfüllt. Ein leistungsstarker Computer benötigt natürlich mehr Strom als ein schwächer ausgestattetes Gerät, welches aber für den Zweck ebenso angemessen ist. Das Potential des besseren Rechners wäre im Falle der Büronutzung verschenkt und es würde Sie mehr kosten. Des Weiteren sollten Sie sich überlegen, wie viele Geräte Sie sich anschaffen wollen: Zwar braucht ein modernes Büro sowohl Drucker als auch Fax, Scanner und Kopierer, allerdings ist die bessere Lösung hier ein Multifunktionsgerät. Es ist effizienter, eine Hardware zu nutzen, statt vier verschiedene Systeme parallel zu betreiben.

 

Gütesiegel: die Energieeffizienzklasse

Ein weiteres wichtiges Kriterium zur Anschaffung neuer Hardware sollte unbedingt die Energieeffizienzklasse sein. Die Hersteller von Elektrogeräten sind seitens der EU dazu verpflichtet, einheitliche Auskunft über den Energieverbrauch zu geben und somit die Kaufentscheidung zu vereinfachen. Das bedeutet, wenn Sie beispielsweise einen Fernseher als externen Monitor für die Konferenzräume benötigen, achten Sie darauf, dass das Gerät mit mindestens A, im besten Fall aber mit A+++; gekennzeichnet ist.

 

Bei anderen Elektronikgeräten ist der Fall ein bisschen komplizierter: Kleingeräte sind nicht kennzeichnungspflichtig und so gibt es keine entsprechende Markierung. Wollen Sie sich beispielsweise einen Beamer anschaffen, müssen Sie genauer hinsehen. Shops wie Saturn kommen ihren Kunden in dieser Hinsicht aber schon entgegen und listen die Energiewerte bei den normalen Leistungsdaten der einzelnen Produkte mit auf. Wenn Sie sich neue Hardware anschaffen, achten Sie auf den Stromverbrauch und lassen Sie ihn – genau wie die Leistung – zu einem wichtigen Kriterium des Kaufes werden. Wenn Sie die Energiebilanz des Unternehmens konsequent im Auge behalten, werden Sie auf Dauer sparen.

 

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