Was tun, wenn Personen einfach verschwinden?

22. Januar 2015

Erschreckende Zahlen bei Vermissten

 

Täglich verschwinden allein in Deutschland über 250 Personen, von denen die Hälfte allein Kinder und Jugendliche sind. Ob Ausreißer oder ein Verschwinden mit ungeklärter Ursache, vielleicht sogar mit der Vermutung eines Verbrechens, die Anzeigen lassen auf eine besorgniserregend hohe Zahl verschwundener Personen blicken.
 

kahler Baum vor einem Haus, in dessen Zweige ein Paar Turnschuhe hängen

 

Drei Prozent der vermissten Personen sind länger als ein Jahr nicht auffindbar oder tauchen gar nie wieder auf. Familien sorgen sich, erstatten Anzeige und ärgern sich, dass die Polizei in ihren Augen eher wenig unternimmt. Vor allem bei Erwachsenen wird die Suche eher sporadisch vorgenommen, weisen keine Indizien auf ein Gewaltverbrechen hin.

 

Ausgerissen oder entführt - die Sorge der Verwandten ist immer begründet

In der Jahresbilanz ist von etwa 100.000 spurlos verschwundenen Menschen in Deutschland die Rede. Doch nicht nur in Deutschland, sondern weltweit sind Personen von einem Tag auf den Anderen nicht mehr auffindbar, haben keine Spuren hinterlassen und werden trotz polizeilicher Anzeige und Suchaktion nicht gefunden. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Chance der Auffindbarkeit höher, vor allem wenn die Meldung über das Verschwinden in den ersten 24 Stunden erfolgt. Fakt ist aber auch, dass die Polizei nur Menschen finden kann, die gefunden werden wollen. Erwachsene Ausreißer verwischen bewusst jede Spur und nehmen nicht selten eine neue Identität an oder fliehen ins Ausland, wo sich ihre Spuren am Flughafen verwischen. Bei Gewaltverbrechen und minderjährigen Ausreißern liegt die Aufklärungsquote bei 99 Prozent, bei vermissten Erwachsenen weit darunter. Es kann ratsam sein, sich nicht allein auf die Polizei zu verlassen und selbst aktiv zu werden. Eine Detektei, wie beispielsweise die LB-Detektei sucht nach anderen Kriterien als die staatlichen Behörden und hat daher eine höhere Chance, den Vermissten tatsächlich nach kurzer Zeit aufzufinden. 



 

Ursachenforschung und Indizien

Nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei Inanspruchnahme der Dienstleistung einer Detektei liefern die möglichen Ursachen für das Verschwinden wichtige Hinweise. Je mehr man über die vermisste Person aussagen kann und je präziser die Angaben zum Verhalten, sowie den Äußerungen der letzten Tage vor dem Verschwinden sind, umso erfolgversprechender gestaltet sich die Suche. Eine Herausforderung ist es, Personen die nicht gefunden werden möchten aufzustöbern und ganz ohne die hinweisgebenden Informationen zu suchen. Das Umfeld der Vermissten spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und wird daher vor der Suche involviert und nach wertvollen Hinweisen befragt. Man könnte meinen, dass in Großstädten mehr Menschen verschwinden als in ländlichen Gegenden. Auf die Einwohnerzahl der Städte ist dieser Faktor nicht falsch, doch nach statistischen Werten ist die Anzahl vermisster Personen in Kleinstädten und dem Umland größerer Städte, wie auch auf Dörfern höher. Das Verschwinden hängt auch nicht mit der Kriminalitätsrate in einer Region zusammen, da ein prozentual geringer Teil vermisster Personen Opfer krimineller taten wird. In den meisten Fällen flüchten Menschen von zu Hause und aus ihrer Umgebung, da sie mit unlösbaren Problemen oder einschneidenden Erlebnissen psychisch überfordert sind.

 

Detektivarbeit erfordert viel Know-how und Menschenkenntnis. Eine Detektei befasst sich mit dem Fall vermisster Personen intensiver, wodurch die Auffindungsquote höher und die Zeit des Verschwindens oftmals geringer sein kann.


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