Virtuelle Büros und Coworking: Nicht nur für digitale Nomaden sinnvoll

29. August 2018

Die Arbeitswelt verändert sich immer stärker. Das Modell des klassischen Angestellten weicht langsam auf und nicht nur die Generation Y sehnt sich nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Neue Berufs- und Arbeitsvarianten entstehen und damit auch der Bedarf nach innovativen Lösungen.

 

 Mann im Co-Working Office

 

Kreative Lösungen für kreative Köpfe

Dank der Digitalisierung findet nun eine Revolution auf dem Arbeitsmarkt statt, auch wenn es gerade in den Konzernen teilweise ignoriert wird. Dort wird häufig immer noch an starren Strukturen festgehalten, statt sich den Arbeitnehmern und ihren Bedürfnissen ein wenig anzunähern. Die Folge ist ein wachsender Mangel an kreativen und innovativen Mitarbeitern, die lieber den Sprung in die Selbstständigkeit wagen statt in der anonymen Masse mitschwimmen.

 

Berufsbilder wie Influencer, Blogger, Youtuber oder digitale Nomaden wären noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen. Heute gehören sie zum Alltag und auch die Zahl der Selbstständigen oder Sidepreneure, wie Teilzeitselbstständige auf Neudeutsch heißen, steigt.

 

Viele Freiberufler und Selbstständige arbeiten von Zuhause, doch häufig taucht bei den meisten früher oder später der Wunsch auf, sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Immer nur die gleichen vier Wände und wenig Austausch mit anderen kann den Spaß an der Arbeit mittelfristig deutlich senken und die Kreativität beeinflussen.

 

Coworking Spaces füllen die Lücke zwischen dem Home-Office und einem regulär angemieteten Büro. Tage- oder wochenweise kann man sich hier einmieten und die Infrastruktur eines modernen Büros nutzen, ohne durch einen Mietvertrag langfristig gebunden zu sein. Ablenkungen wie private Telefonate oder persönliche Angelegenheiten fallen weg und man kann fokussierter arbeiten. Man trifft sich mit anderen Unternehmern, tauscht sich aus und lässt sich inspirieren. So entstehen neue Ideen, schlagkräftige Kooperationen und man bricht aus dem einsamen Alltag des Home-Office aus.



Es muss nicht immer gleich ein ganzer Arbeitsplatz sein

Gerade für digitale Nomaden, die viel unterwegs sind, ist eine Base notwendig. Schließlich kann die Post nicht ständig um den halben Globus nachgeschickt werden. Hier ist ein Scanservice absolut hilfreich. Auch stellen die Anforderungen an ein rechtlich einwandfreies Impressum digitale Nomaden vor eine Herausforderung, denn eine ladungsfähige Anschrift ist ein Muss. Fehlt sie, kann man schon fast mit einer Abmahnung rechnen. Jedoch kann man eine Büroadresse mieten und so für Behörden, aber auch für Kunden unter einer deutschen Anschrift verfügbar sein. Das wirkt deutlich professioneller als eine Adresse auf Bali.

 

Gerade Influencer mit einer großen Anzahl an Followern möchten nicht unbedingt, dass ihre Privatanschrift im Impressum erscheint. Aus nachvollziehbaren Gründen möchten sie ihre Privatsphäre schützen, eben weil sie in der virtuellen Öffentlichkeit stehen. Hier ist ebenfalls die Lösung, eine Postadresse zu mieten, an die Anfragen geschickt werden können oder die bei DENIC registriert werden kann.

 

Doch auch für kleinere Startups, Gründer und Einzelunternehmer ist eine seriöse Geschäftsadresse sinnvoll, solange man (noch) keine eigenen Räumlichkeiten hat. Um hier nach außen hin entsprechend aufzutreten, macht es in jedem Fall Sinn, sich eine attraktive Geschäftsadresse zu mieten und dann auch bei Bedarf dort Meetings oder Konferenzen abzuhalten.


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