Führungspraxis


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Selbsttest: Können Sie gut mit Fehlern Ihrer Mitarbeiter umgehen?

von Brigitte Miller
5. Mai 2011

 

Als Führungskraft sollten Sie gelassen auf Fehler und Probleme reagieren können. Doch manches Mal macht sich wohl eher der Ärger Luft. Aussagen wie „Können Sie die Aufgaben nicht erledigen, ohne dass ein Missgeschick dabei passiert?“ sind dann keine Seltenheit. Testen Sie einmal, wie Sie auf Fehler reagieren.

 

 

 

Selbsttest: Wie gut können Sie mit Fehlern umgehen?

Beantworten Sie spontan die folgenden Fragen.

Ja

Nein

Sagen Sie öfters „Immer geht alles schief“?

 

 

Werden Sie ungehalten, wenn Probleme auftreten?

 

 

Reagieren Sie unbeherrscht, wenn Sie einen Fehler entdecken?

 

 

Empfinden Sie Fehler, Missgeschicke und Probleme als Störungen, die den reibungslosen Ablauf blockieren?

 

 

Geben Sie das Problem mit Worten wie „Sehen Sie zu, wie Sie dies gelöst bekommen“ an Ihren Mitarbeiter zurück?

 

 

Nehmen Sie Probleme und Fehler gar persönlich?

 

 

Sehen Sie Fehler als Schwäche Ihres Teams an, die Sie als Führungskraft womöglich negativ dastehen lassen?

 

 

Blocken Sie Fehlermeldungen mit Worten wie „Kommen Sie mir ja nicht mit Fehlern. Ich will nur Lösungen präsentiert bekommen“ ab?

 

 

Werden Sie eigentlich nur noch bei Katastrophen benachrichtigt?

 

 

Häufen sich Reklamationen aus anderen Abteilungen, die die Qualität der Arbeit des Teams bemängeln?

 

 

Beklagen Sie sich erst einmal mehrere Minuten über den Fehler, bevor Sie mit dem Mitarbeiter gemeinsam eine Lösung suchen?

 

 

Machen Sie dem Team oder dem Mitarbeiter Vorwürfe, dass Sie mit diesem Fehler zu Ihnen kommen?

 

 

Halten Sie dem Team bestimmte Fehler noch wochenlang vor?

 

 

Rügen Sie den Mitarbeiter, der den Fehler verursacht hat, vor dem gesamten Team?

 

 

Zeigen Sie Ihre Missbilligung über den Fehler, indem Sie den Mitarbeiter mit Worten wie „Jetzt habe ich dafür keine Zeit“ verärgert aus Ihrem Büro schicken?

 

 

Ignorieren Sie Berichte über Fehler oder Probleme, die Ihre Mitarbeiter Ihnen mitteilen?

 

 

Sitzen Sie Probleme lieber aus?

 

 

 

Addieren Sie Ihre „Ja“-Antworten. Je höher Ihre Anzahl ist, desto niedriger ist Ihre Fehlertoleranz. Überlegen Sie sich in Ruhe:

  • Welche persönliche Einstellung haben Sie zu Fehlern und Problemen?
  • Welche Glaubenssätze wie „Fehler sind schlecht“ hindern Sie daran, gelassener mit Fehlern umgehen zu können?
  • Wie könnten Sie bei den einzelnen „Ja“-Antworten zukünftig anders reagieren?
  • Was müssten Sie in Ihrem Verhalten ändern?
  • Überprüfen Sie auch die Fehlerkultur innerhalb des Unternehmens. Werden Sie hier von oben selbst unter Druck gesetzt?

 

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