Zeitfresser im Zeitmanagement: Wenn der Kollege ständig stört

17. April 2012

 

Das Zeitmanagement wird gestört: Wenn der Kollege sich als Zeitfresser entpuppt

Ihr Zeitmanagement ist zu Ihrem wichtigsten Arbeitstool geworden. Sie setzen sich in Ihrem Zeitmanagement Ziele. Sie führen eine Zeitplanung durch. Und dennoch sind Sie manches Mal über Ihr Tagesergebnis frustriert. Sie haben viel weniger bearbeiten können, als Sie sich vorgenommen hatten.

Wenn der Kollege sich als Zeitfresser entpuppt 

Die Ursache sollten Sie jedoch nicht nur in Ihrem Zeitmanagement suchen. Vielmehr sind die viele Störungen, denen Sie an Ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind, dafür verantwortlich. Und ein Großteil dieser Störungen wird von Ihren lieben Kollegen herbeigeführt. Dies sollten Sie weder erdulden, noch tolerieren. Ändern Sie dies.

 

Zeitmanagement: Störungen durch den Kollegen gezielt reduzieren


Grenzen Sie sich zeitlich ab

Fragt ein Kollege etwas an oder sucht er nur jemanden für einen Small-Talk, sollten Sie klipp und klar Ihre zeitlichen Möglichkeiten kommunizieren. Und zwar ohne sich zu entschuldigen oder zu erklären. Sagen Sie einfach „Ich habe jetzt fünf Minuten Zeit. Reicht dies? Oder sollen wir uns einen Termin für heute Nachmittag verabreden?“

 

Zeitstrukturen im Team diskutieren

Sie stehen mit diesem Problem nicht alleine da. Auch Ihre Kollegen werden gestört – sicherlich auch mal von Ihnen selbst. Deshalb sollten Sie gemeinsam mit Ihren Kollegen im Team oder in der Abteilung eine Regelung finden, die solche zeitlichen Störungen minimiert. Ideen zur Umsetzung wären:

  • Freie Stunde. Pro Tag wird eine Stunde festgelegt, die tabu ist für Störungen durch den Kollegen.
     
  • Das Ampel-System wird eingeführt. Jeder im Team erhält drei farbliche große Karten – grün, gelb, rot. Durch den Einsatz dieser Karten kann jeder signalisieren, ob er zeitlich Spielraum hat (dies wäre grün), nur wenigen (dies wäre gelb) oder gar keinen (dies wäre rot).
     
  • Sich zeitlich schulen. Jeder im Team sollten sich darin schulen, eigene Prioritäten richtig zu setzen, d.h. jeder sollte sich fragen: Muss ich dies jetzt sofort wissen? Oder kann ich es auch später noch klären? Dadurch wird sowohl das eigene Tun gebündelt, als auch die Störungsrate reduziert.

 







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