Richtiges Management ist auch im Privaten wichtig

4. Juli 2017

Effektiv und gründlich zu arbeiten ist die Grundvoraussetzung für einen guten Manager. Es gibt viele Gewohnheiten im Arbeitsalltag, die man ändern und viele Abläufe, die man optimieren kann. Aber nicht nur im Berufsalltag sind Überblick und gutes Zeitmanagement gefordert. Auch den Privatbereich gilt es möglichst strukturiert und stressfrei anzugehen. Denn wer zuhause abschalten und genießen kann, ist auf der Arbeit effektiver.

 

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Abschalten ist wichtig

Der Alltag sollte dazu genutzt werden, ein Gegengewicht zur beruflichen Belastung zu schaffen. Niemand kann permanent gut in seinem Job sein, wenn der Ausgleich im Privatleben fehlt. Die sogenannte Work-Life-Balance ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Hierbei gilt es, Karriereplanung mit Familie, Partner und Gesundheit in Einklang zu bringen. Aber nicht nur der Spagat zwischen dem privaten und beruflichen Alltag ist entscheidend. Es kommt vor allem darauf an, wie sich beide Gebiete optimal nutzen lassen. Wer Erfolg haben will, muss am Arbeitsplatz den Überblick behalten – genauso wie nach Feierabend.

 

 So gestresst sind die Deutschen | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Wie das gelingt

Weniger Leistungsanspruch im Privatleben

Sechs von zehn Deutschen sind gestresst. Laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse fühlen sich mehr als die Hälfte der Bundesbürger überlastet – und das unabhängig von Job und Privatleben. Denn eine der Hauptursachen für den Stress sind den Ergebnissen zufolge zu hohe Ansprüche an sich selbst. Vor allem Frauen setzen sich selbst stark unter Druck, weil sie im Berufs- und Privatleben perfekt funktionieren wollen. Aber auch Männer fühlen sich – unter anderem durch die wachsende Verantwortung als Väter – unter Druck gesetzt. Beide Geschlechter sehen zudem die ständige Erreichbarkeit durch digitale Medien als dauerhaften Stressfaktor. Lösungsansätze hierfür sind das Hinterfragen der Ansprüche an sich selbst und eine gelassenere Haltung. Die Voraussetzung dafür ist ein besseres Stressmanagement.



 

Ansätze für ein gelungenes Stressmanagement:

  • Stress personifizieren: Wer seinen Stress kennen und die Ursachen dafür verstehen lernt, kann ihm besser entgegenwirken.
  • Multitasking vermeiden: Man sollte bestimmte Zeitintervalle festlegen, in denen man sich auf eine einzige Aufgabe konzentriert.
  • Bewusst Ruhephasen nehmen: Ebenso ist es hilfreich, sich bewusst zurückzuziehen, um in Ruhe seine Gedanken ordnen zu können. Entscheidend ist hierbei auch die Länge der Auszeiten. In der Regel ist es empfehlenswert, mindestens 20 Minuten täglich dafür einzuplanen.
  • Yoga und Meditationsübungen: Sie stimmen den Körper auf Regeneration ein und helfen dabei, Situationen aus der Distanz zu betrachten.
  • Hobby entgegengesetzt zur Berufstätigkeit wählen: Die Freizeitaktivitäten sollten sich nicht zu sehr mit beruflichen Aufgaben überschneiden. Denn wer einseitig arbeitet, hat weniger Entwicklungsmöglichkeiten und kann sich weniger gut entspannen. Sport ist etwa ein guter Ausgleich, wenn man viel Zeit am Schreibtisch verbringt.
  • "Always on" vermeiden: Manager haben es besonders schwer, Berufs- und Privatleben voneinander zu trennen. Die meisten sind rund um die Uhr erreichbar. Sich tägliche strikte mediale Auszeiten zu nehmen, sorgt dafür, dass der Druck von Körper und Geist abfällt.

 

Gutes Selbstmanagement

Zu viele Termine führen zu chronischem Zeitdruck. Ebenso wie Multitasking. Zudem entsteht schnell ein Gefühl der Überforderung, wenn man versucht, seine Freizeit immer optimal zu nutzen. Krampfhaft für Entspannung sorgen zu wollen, ist ein Widerspruch in sich und funktioniert in der Regel nicht. Deshalb ist es wichtig, den privaten Alltag so zu strukturieren, dass sich einzelne Vorteile von selbst ergeben. Organisations- und Planungsfähigkeit sind auch hier eine Grundvoraussetzung.

 

Wie das funktioniert:

  • Prioritäten setzen: Wie im Job, so muss man auch im Privatalltag die wichtigsten Aufgaben definieren. Idealerweise sollte man täglich drei Prioritäten verfolgen.
  • To-Do-Listen am Abend: To-Do-Listen mit den wichtigsten und vor allem erreichbaren Zielen sollten am Abend formuliert werden; dann kann man ruhiger schlafen.
  • Vorteile der Moderne zunutze machen: In vielen Bereichen des Alltags können einem Softwareprogramme und technische Geräte Aufgaben abnehmen. Wer zum Beispiel unter dem Druck leidet, die Fristen einzelner Verträge einhalten zu müssen und den Überblick verliert, kann sich einen Vertragsassistenten zunutze machen. Volders beispielsweise hilft, unliebsame Verträge mit wenigen Klicks zu kündigen, wobei man nicht einmal die Kündigungsschreiben vorformulieren muss. Auf diese Weise lässt sich viel Zeit, Aufwand und Stress sparen.
  • Hilfe annehmen: Generell sollte man auf die Hilfe anderer vertrauen, etwa auf die des Ehepartners oder der Kinder. Gemeinsam schafft man mehr, auf der Arbeit wie zuhause. Wer Aufgaben abgeben oder teilen kann, entlastet sich selbst wie auch andere und beginnt jeden neuen Tag mit Elan.

 

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