Millionen Investment für Start-up von Thomas Wos

10. August 2016

Der aus Karlsruhe stammende Marketingexperte Thomas Wos bekommt für sein neues Start-up Unlimited Emails ein 30 Millionen Euro Investment von einem amerikanischen Investor. Dies stellt eines der höchsten Investments dar, die es bis heute im deutschsprachigen Raum gegeben hat. Das Programm, welches das Start-up anbietet, soll es Unternehmen erleichtern E-Mail Marketing zu betreiben. Die Unternehmen können so ihre Kunden besser und schneller mit ihren Angeboten erreichen. Gleichzeitig bietet Unlimited Emails den Unternehmen über verschiedene Statistiken einen Überblick über die Wirksamkeit der versendeten Werbung.

 

Thomas Wos  

Thomas Wos überzeugt amerikanischen Investor

Die Start-up Idee ist gut und hat zukunftspotential. Das allein war aber nicht ausschlaggebend für den Investor Capital Finance Institute, 30 Millionen Euro zu investieren. Er baut auf die Erfahrung und das Know-how von Thomas Wos. Schon einige Male zeigte dieser sein Können, als er Firmen aus der Pleite rettete, die sich heute stabil am Markt halten. Sein Wissen teilt Thomas Wos gerne. In seinen zwei Büchern und seinen Schulungen gibt er Ratschläge und Tipps rund um die Welt des Online-Marketings. Als Unternehmer konnte er schon viel Erfahrung in diesem Bereich sammeln. Weitere Informationen zu diesem Investment finden Sie auf ntv.de.



 

Als Gläubiger oder Investor in Start-ups investieren

Bei diesem hohen Investment stellt sich einem die Frag,e wie riskant eine Investition in ein Start-up eigentlich ist. Über Crowdfunding hatten wir hier schon einmal berichtet. Bei dieser Möglichkeit der Finanzierung investieren begeisterte Fans in ein Start-up und bekommen dafür meist das Produkt selbst zugeschickt. Das ist eine tolle Form der Unterstützung, die aber eher als Spende gesehen werden kann. Wenn jemand wirklich in ein Unternehmen investiert, erwartet er eine hohe Rendite. Um in ein Start-up zu investieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir möchten Ihnen vorstellen, wie Sie als Gläubiger oder Investor als Geldgeber auftreten können.

 

Crowdinvesting als langfristige Investition

Crowdinvesting klingt dem Crowdfunding zwar sehr ähnlich, unterscheidet sich aber doch in einigen Punkten. Beim Crowdinvesting finanziert sich das Start-up ebenso durch die Masse. Der Unterschied ist allerdings, dass diese eine hohe Rendite erwarten und bei erfolgreicher Umsetzung des Projekts von dem jeweiligen Start-up Zahlungen bekommen. Wird das Projekt nicht umgesetzt, kann der Gläubiger sein Geld verlieren. Für Crowdinvesting gibt es ebenso wie für das Crowdfunding verschiedene Internetplattformen, bei denen direkt in ein Start-up investiert werden kann. Folgendes sollten Sie bei der Investition in ein Unternehmen beachten:

  • Sehen Sie sich an, wie glaubwürdig ein Unternehmen ist
  • Investieren Sie nicht nur in ein Start-up, sondern in mehrere
  • Prüfen Sie, wofür Ihr Geld verwendet werden soll

 

Sollten Sie an irgendeiner Stelle Bedenken haben oder etwas nicht nachvollziehen können, sehen Sie von einer Investition ab und schauen Sie sich nach anderen Start-ups um, in die Sie bereit sind zu investieren.

 

Direktes Investment

Der Unterschied zwischen einem Gläubiger und einem Investor, wie Thomas Wos ihn hatte, ist, dass er meistens mehr Geld auf einmal investiert und dafür gleichzeitig Mitspracherecht bekommt. Um einen Investoren überzeugen zu können, muss das Start-up einen guten Businessplan haben. Der Investor ist Teil des Unternehmens. Das Start-up kann somit also auch vom Wissen und den Kontakten des Investors profitieren. Dieser bekommt dafür mehr Kontrolle über sein investiertes Geld. Für das Start-up kann das von Vorteil sein, aber auch Nachteile mit sich bringen, wenn der Investor plötzlich mehr in das Geschehen eingreift, als dies eigentlich gewollt war. Um dies zu Verhindern und beide Seiten zu schützen, sollten alle Bedingungen in einem Vertrag klar geregelt sein. Da ein Investor Teile des Unternehmens besitzt, ist er auch direkt betroffen, wenn das Unternehmen Pleite geht.

 

Beratung für Start-Ups

Viele Neugründer haben zwar eine tolle Idee, aber nicht die finanziellen Mittel, um diese umzusetzen. Da es viele Finanzierungsmöglichkeiten gibt, ist es oft schwer die richtige Wahl zu treffen. Neugründer können sich zwar heute schon hervorragend über die verschiedenen Möglichkeiten und Webseiten im Internet informieren, manchmal bedarf es aber dennoch einer intensiveren persönlichen Beratung. Auf existenzgründer.de finden Sie kompetente Berater und ein paar Tipps, wie Sie bei einer Neugründung vorzugehen haben. Um für ein Beratungsgespräch gut vorbereitet zu sein, können Sie sich unsere Tipps für das Erstellen eines Businessplans ansehen.

 

Wichtige Hürde – Der Vertrag mit den Investoren  

Damit für beide Parteien die Zusammenarbeit zufriedenstellend abläuft, ist es wichtig einen guten Vertrag aufzusetzen. Hier sollten Rechte und Pflichten beider Parteien genau geregelt sein. Außerdem ist es sinnvoll, sich nach jedem erreichten Meilenstein, mit seinen Investoren zusammenzusetzen und sich über die aktuelle Entwicklung zu unterhalten. Mit der Zeit können Ansichten auseinandergehen. Dann sollte über die zukünftige Zusammenarbeit gesprochen werden. Was Sie bei einem Vertrag genau beachten sollten, können Sie auf starting-up.de nachlesen.

 

Keine Garantie für Erfolg

Ein Start-up ist ein neu gegründetes Unternehmen, das sich erst am Markt etablieren muss. Daher kann niemand wirklich sagen, ob das Unternehmen früher oder später rentabel arbeiten wird. Natürlich erhöht sich die Chance mit einem ausgezeichneten Businessplan und einem Investor, der viel Wissen, Kontakte und Geld mitbringt. Dennoch ist die Zukunft ungewiss und auch im Fall des Start-ups Unlimited Emails von Thomas Wos bleibt abzuwarten wie sich das Unternehmen mit Hilfe des 30 Millionen Investment entwickeln wird. 

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